Die Gartenhütte richtig einrichten – 10 praktische Tipps

Die Gartenhütte richtig einrichten – 10 praktische Tipps

Durch clevere Einrichtung sind wahre Platzwunder möglich. Das haben uns Erfahrungen mit sogenannten Tiny-Häusern gezeigt, in denen Menschen auf Wohnflächen von teilweise nur 15 bis 25m² leben. Durch ausgefeilte Mechanismen wird dafür gesorgt, dass jeder Zentimeter genutzt wird und zwar nicht nur in der Fläche, sondern natürlich auch in die Höhe. Ein ähnliches Prinzip gilt tatsächlich überall, wo kostbarer Wohn-, Lager- oder Arbeitsraum genutzt wird und natürlich auch in der Gartenhütte: Die Nutzung intensiviert sich mit dem Grad der Organisation. Sollte Ihre Gartenhütte also „aus allen Nähten platzen“ oder Sie verbrauchen regelmäßig kostbare Zeit, um Sachen zu suchen, die dort im Chaos versteckt sind, dann gibt es für Sie zwei Möglichkeiten: Kaufen Sie sich eine zweite Gartenhütte oder eine neue größere oder räumen Sie auf und organisieren alles von Grund auf neu. Wir brauchen sicher nicht zu betonen, dass die zweite Möglichkeit normalerweise die billigere ist.

Gartenhütten sind für viele Nutzungsarten optimierbar

Ob Sie Ihre Gartenhütte ganz traditionell als sicheren und trockenen Aufbewahrungsort für Ihre Gartenwerkzeuge und -geräte nutzen, als Werkstatt, als Aufenthaltsraum, als Lagerraum oder sogar teilweise bewohnen etwa als Arbeitszimmer, als Gästeraum, Spielzimmer, Gartenlounge oder als Mittelpunkt für Ihre Gartenpartys: Durch clevere Einrichtung machen Sie Ihre Investition noch einmal wertvoller, indem Sie den Raum optimal ausnutzen. Tatsächlich ist so ein Raum im Garten meist so willkommen und praktisch, dass er gleich für mehrere Zwecke genutzt wird. Umso wichtiger, dass Sie das bei Neuanschaffungen mit einplanen und gleich ein Modell wählen, welches etwas größer ist, als was sie für Ihre Hauptnutzung geplant hatten. Es gibt fast keine Gartenhütte, die am Ende ausschließlich für den Zweck genutzt wird, für den sie angeschafft wurde. Es kommen eigentlich immer Zusatznutzungen hinzu. Natürlich werden Gartenspielzeuge oder irgendwas, was halt im Garten genutzt wird, dann über Nacht oder während längerer Abwesenheiten in der Gartenhütte gelagert, auch wenn Sie diese eigentlich als Gartenbüro nutzen wollten. Gut zu wissen, dass wir auch Gartenhütten anbieten, die einen Schuppen unter demselben Dach integriert haben. Diese Gartenhäuser mit Schuppen beherbergen den Spaten und die Schubkarre im angegliederten Geräteschuppen und diese brauchen dann nicht im Büro oder im Garten-SPA herumzustehen.

Die Gartenhütte aus Holz ist ideal

Für Nutzungen, die längere Aufenthalte oder gar Wohnen in der Gartenhütte bedingen, ist Holz natürlich als Baumaterial unschlagbar, weil sich bekanntermaßen im Inneren eine besondere, gesunde und reine Innenatmosphäre einstellt, die zusätzlich durch die hervorragenden Dämmeigenschaften des Holzes natürlich gegen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen abgepuffert ist.

Ein anderer wichtiger Aspekt von Holz als Baumaterial ist aber, dass Sie mit einfachen Werkzeugen zur Holzbearbeitung, etwa einem Hammer, Nägeln einer Säge, einem Bohrer und Schrauben, vielleicht noch einem Stechbeitel Holz perfekt bearbeiten können. Ob Sie ein Stehregal an der Wand befestigen, einen Speicher unter das Dach hängen, außen ein Schleppdach als Fahrradunterstand oder für das Brennholz anbringen oder nur einfach ein Kabel für eine Lampe verlegen: Eine Gartenhütte aus Holz können Sie nach Herzenslust aus- und umbauen und so ganz zu Ihrer eigenen machen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie sie so organisieren möchten, dass Sie dort viel Nutzung auf wenig Raum erreichen können.

Wie richten Sie Ihre Gartenhütte optimal ein?

Die Einrichtung Ihrer Gartenhütte hängt natürlich primär von der Nutzung ab. Deswegen gibt es in Punkto Einrichtung kein fertiges Patentrezept. Es gibt aber Tipps und Ideen, die für viele Nutzungsarten sinnvoll sind. Generell ist es so, dass die Gartenhütte in den meisten Gärten das einzige Bauwerk ist, welches im Garten einen trockenen, sicheren, abschließbaren Raum bereitstellt. Logischerweise ist sie ein Magnet für die Aufbewahrung von allem, was im Garten benutzt wird, von Spielzeugen über Werkzeuge, von Gartenmöbeln bis zu Materialen wie Farben, Drähte, Schnüre, Pflanzbehältern und anderem.  Ganz egal, welche Hauptnutzung Sie vorsehen: Es ist also auf jeden Fall wichtig, dass Sie in Ihrer Gartenhütte genug Platz schaffen, Dinge aller Arten und Größen geordnet, übersichtlich und leicht zugänglich aufzubewahren.

Das erreichen Sie leicht und platzsparend durch Regale. Regale können in allen Formen gut genutzt werden. Große Regale nehmen vielleicht einen Sack mit Dünger auf, der dort viel besser aufgehoben ist als auf dem Holzboden, der unter dem Sack wegen der lokal mangelnden Lüftung feucht werden könnte. Dasselbe gilt auch für Pflanzschalen, Untersetzer, Töpfe und so weiter. Große Gegenstände stehen gut in großen Regalen. Andere Regale können sehr klein aufgeteilt sein und dann Kleinteile, wie Beschläge, Schrauben und sonstiges Bastelmaterial aufnehmen.

Einige Tipps zur Organisation

Wenn Sie Sitzgelegenheiten beziehungsweise Möbel in Ihrer Gartenhütte nutzen, dann denken Sie an Klappstühle, Klapptische und Sitzbänke, unter denen Truhen sind. Falls Sie Ihre Gartenhütte mal anders nutzen möchten, haben Sie Klappmöbel schnell und platzsparend verstaut. In den Truhen können Sie zum Beispiel die Polster für die Gartenmöbel über Winter mäusesicher verwahren. Für Gartenhütten, die als Werkstätten, Lager, Gerätehäuser oder für alles Mögliche genutzt werden gibt es hier noch ein paar Tipps:

  • Eine Werkzeugwand verwahrt Ihre Werkzeuge platzsparend und übersichtlich. Markieren Sie die Umrisse der Werkzeuge mit Farben, so dass Sie immer gleich wissen, was wohin gehört.
  • Stapelbare Kisten gibt es in jeder Größe und sie können theoretisch bis unter die Decke gestapelt werden. Beschriften Sie die Kisten gut sichtbar von außen, damit Sie immer gleich die richtige Kiste öffnen
  • Langstielige Werkzeuge werden in Wandhalterungen geklemmt. So sind sie übersichtlich und die möglicherweise von den Arbeiten noch schmutzigen Metallteile bleiben vom Holzboden entfernt
  • Wandhalterungen sind auch für Schläuche, Schnüre, Textilien, Drähte und viele andere Materialien möglich. Es gibt Wände mit frei platzierbaren Haken, an denen auch Körbe befestigt werden können.
  • Magnetleisten, wie sie in Küchen für Messer genutzt werden, können auch Werkzeuge, wie Pinsel, Zangen oder Schraubenzieher halten oder Materialien wie Drähte oder Metallstifte.
  • Körbe, die häufig benutzte Werkzeuge oder Materialien enthalten, können schon gleich auf der Innenseite der Eingangstüre angebracht werden. Das gilt für die Türe der Gartenhütte selber, wie für die Türen von Schränken. Auch dort sind Fächer auf den Innenseiten sinnvoll.
  • Unter das Dach lassen sich Speicherfächer für leichte, lange oder voluminöse Sachen hängen, wie etwa Styroporplatten, Pappkartons, Folien oder ähnliches.
  • Achten Sie bei Ihrer Organisation darauf, dass Sie Dinge, die Sie öfter nutzen leicht erreichbar in den vorderen Bereich sortieren. Dinge, die voraussichtlich langfristig gelagert werden, können weiter nach hinten.
  • Wenn Sie schonmal dabei sind, Ihre Gartenhütte neu zu organisieren: Schaffen Sie gleich mehr Platz, als Sie im Moment brauchen! Den extra-Stauraum werden Sie schon bald brauchen können, denn es kommen ständig Sachen hinzu.

Ein letzter Punkt: Nehmen Sie sich nach dem Aufräumen genug Zeit, Ihr Werk zu betrachten und sich an der neu geschaffenen Ordnung zu erfreuen!

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns oder rufen Sie uns unter 0720 880 565 an.