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Ein Gartenpavillon – Welcher ist richtig für mich?

GARTENPAVILLON

Ein Garten wirkt einfach bewohnter mit einem Gartenpavillon oder mit einem hübschen Gartenhaus. Er wirkt gemütlicher, einladender und interessanter. Umso mehr, wenn Sie es schaffen, den Garten durch Bepflanzung, Wege, vielleicht einen Teich, vielleicht durch Hecken, Erdarbeiten oder Gerüste für Kletterpflanzen auf den Gartenpavillon hin auszurichten. Da hat jeder seine künstlerische, gartenarchitektonische Freiheit und diese Möglichkeit, sich kreativ zu verwirklichen ist ja auch eine der Dinge, die einen Garten nicht nur einfach nützlich machen, sondern die Gartenarbeit auch gesund und psychisch ausgleichend.

Ein Pavillon mehr noch als ein Gartenhaus betont dabei die ästhetische Komponente. Man sieht ihm an, dass er nicht nur irgendeiner praktischen Funktion, etwa als logistisches Zentrum der Gartenarbeiten oder als Lagerraum für Geräte, Dinge oder Fahrräder dienen soll, sondern er soll auch gut aussehen, er soll eine Zierde des Gartens sein.

Was ist ein Gartenpavillon?

Im Unterschied zu einer Gartenlaube ist der Gartenpavillon nicht rechteckig, sondern rund, sechs- oder achteckig. Bei vielen Bauarten gibt es in der Mitte eine zentrale Stütze, die das Dach trägt und außen herum Pfosten. Bei der Bauart können die Wände auch ganz fehlen oder nur halbhoch ausgeführt sein.

Geschlossene Gartenpavillons bieten, wie ein geschlossenes Gartenhaus einen abschließbaren, sicheren und bei allen Wetterbedingungen trockenen Ort, den Sie zum Aufenthalt oder für die Lagerung von Sachen nutzen können. `

Bei aller vorhandenen Vielfalt der Designs und Stile ist ein Gartenpavillon doch ein Gebäude, welches durch seine Form die Vielfalt und Schönheit der umgebenden Natur widerspiegelt. Daher kann ein Gartenpavillon auch reich dekoriert sein, etwa mit Fenstersprossen, mit Zierleisten als Dachabschluss oder sogar durchbochenen Schnitzereien.

Es lässt sich auch gut nachträglich dekorieren durch Blumenkästen, Schnitz- oder Handwerkskunst, antike Gartengeräte, Trockenblumen oder anderes Zierwerk aus der umgebenden Natur.

Wieso ist Holz ein ideales Material für einen Gartenpavillon?

Ein Gartenpavillon aus Holz besteht aus einem natürlichen Material welches sich wie von alleine in die umgebende Natur des Gartens eingliedert. Es kann auch ganz leicht in verschiedenen Farben angestrichen oder sogar bemalt werden. Ob Sie Ihren Gartenpavillon ganz schlicht und vornehm gestalten oder vielleicht eher bunt, wie die Blüten Ihres Gartens, hängt alleine von Ihnen selbst ab. Behandeln Sie das Naturholz einfach mit einem transparenten Holzschutz, dann haben Sie eine hervorragende Optik, die die Maserung des Holzes durchscheinen lässt.

Ein weiterer großer Vorteil von Holz ist der, dass jeder Hobbyhandwerker weiß, wie man mit Holz arbeitet und meist auch schon die passenden Werkzeuge zu Hause hat. Ob Sie Sitztruhen einbauen möchten, einen Halter für Gartenwerkzeuge an der Wand anbringen, Dachrinnen montieren oder Blumenkästen unter den Fenstern: Holz kann genagelt, gesägt oder geschraubt werden, da kennt man sich aus. Kein Schweißgerät oder andere Sonderwerkzeuge sind nötig.

Sollten Sie Ihren Gartenpavillon für gemütliches Zusammensein oder auch für Einzelaufenthalte, etwa zum Basteln, Meditieren oder Bücher lesen nutzen wollen, dann bietet Holz ein bekannt gutes, gemütliches, wohlriechendes und ausgeglichenes Innenklima, wie man es etwa in einem Blockhaus kennt und schätzt.  

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns oder rufen Sie uns unter 0720 880 565 an.

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Gartenhaus bauen – Eine kurze Anleitung

Gartenhaus

Ein Gartenhaus ist eine praktische Sache. Es dient als Geräteschuppen, als Mittelpunkt der Gartenarbeiten, als Lagerraum für Spielsachen, alte Möbel, Fahrräder oder – je nach Bauart – auch als Wohnraum, als Gästezimmer, Spielhaus, Sauna, Werkstatt und, und, und.

Wenn Sie ein Gartenhaus anschaffen möchten, dann sollten Sie den Aufwand und die Kosten gut mit dem zu erwartenden Ergebnis abgleichen. Ein Gartenhaus komplett selbst zu bauen sieht zwar auf den ersten Blick billiger aus aber schon wenn man eine geeignete, langlebige Holzsorte sucht, wird es teurer, wenn man die Planung und den Zeitaufwand mit einrechnet, wieder und schließlich wird man vielleicht ein selbst gebautes Gartenhaus, welches in den meisten Fällen dann im Holzrahmenbau errichtet sein wird, in vielen Fällen nicht mit einem maschinell zugesägten professionellen Gartenhaus im Blockbohlenbau vergleichen können.

Etwas anderes ist es wohl, wenn Sie im Holzbau schon Erfahrung haben. Dann wissen Sie ja auch, dass es etwas anderes ist, ein ganzes Haus aus Holz zu bauen als etwa einen Schrank. Die Kräfte, die etwa beim Setzen und Schrumpfen des Holzes auf die Konstruktion einwirken sind gewaltig und Sie brauchen eine Konstruktion, die so beschaffen ist, dass sie diese Prozesse zulässt.

Unsere Gartenhäuser werden schon vor der Holzbearbeitung auf 18% Wassergehalt getrocknet, so dass das Setzen kein Problem mehr ist. Wenn Sie nach vergleichbarem jahrelang getrocknetem Bauholz für einen Selbstbau suchen, dann werden Sie schnell merken, dass der Selbstbau am Ende, wenn man das Endergebnis berücksichtigt, sogar teurer ist.

Gartenhaus-Bausätze bieten Qualität, Garantie und Zeitersparnis

Der Aufbau eines solchen vorgefertigten Bausatzes ist einfach und geht meist innerhalb weniger Tage. Ein detaillierter Bausatz liegt bei, alle Teile sind nummeriert und durch die genialen Eckverbindungen beim Blockbohlenbau erinnert der Aufbau in vielen Phasen mehr an Lego als an eine herkömmliche Baustelle. Er ist selbst für ungeübten Handwerker machbar und natürlich bieten Hersteller auch fachkundige Hilfe durch Partnerfirmen vor Ort an.

Eine sorgfältige Planung ist unerlässlich. Das beginnt mit der Auswahl eines passenden Modells, wobei Sie am besten auch berücksichtigen, dass eine aktuell geplante Nutzung sich schon in wenigen Jahren auch verändern könnte oder in eine Mehrfachnutzung übergehen könnte. Planen Sie also lieber etwas mehr Platz und eine etwas größere Wandstärke mit ein, als es jetzt unbedingt notwendig erscheint.

Ebenfalls der Platz für das Gartenhaus im Garten sollte sorgfältig überlegt sein. Neben dem Platzangebot ist vor allem die Beschaffenheit des Baugrundes wichtig. Er sollte von sich aus eher trocken oder jedenfalls leicht trockenbar sein, um das Gartenhaus aus Holz von Anfang an auf einen trockenen Standort zu stellen.

Werkzeugliste für den Aufbau

  • Akkuschrauber oder Schraubenzieher
  • Hammer und Gummihammer
  • Wasserwaage
  • Leiter
  • Handsäge
  • Handkreissäge
  • Maßband oder Zollstock
  • Winkel
  • Bohrmaschine
  • Schubkarre
  • Teppichmesser
  • Stechbeitel
  • Pinsel und Farbroller sowie Zubehör zum Anstreichen

Ein gutes Fundament ist wichtig für ein Gartenhaus

Wenn Sie möchten, dass Ihr Gartenhaus ein langlebig bleibt, dann ist ein gutes Fundament eine wichtige Voraussetzung dafür. Nicht nur hält es Bodenfeuchtigkeit fern, es sorgt auch für Stabilität und sichere Verankerung auch bei starken Stürmen. Nebenbei hemmt es den Unterbewuchs und gewährleistet so eine ausreichende Belüftung des Unterbodens.

Es sind verschiedene Fundamentformen möglich. Das geht von einfachen, waagerecht zueinander gelegten Bausteinen, über Pfostenfundamente, Streifenfundamente, Punktfundamente bis zu Plattenfundamenten und auch eine Auspflasterung des Bauplatzes mit Gehwegplatten oder mit Kies ist natürlich möglich.

Die solideste Lösung wäre sicher ein Streifenfundament unter den Wänden mit einem Plattenfundament in der Mitte, um die Bodenkonstruktion zu unterstützen. Auf so ein Fundament könnten Sie Gartenhäuser aller Größen bis hin zu Blockhäuser bauen.

Gleichzeitig ist es bei dieser Variante aber auch möglich, die Plattenstärke auf nur 10cm zu beschränken, so dass Sie im Vergleich mit einem einfachen Plattenfundament sogar Beton sparen.

Wie bauen Sie ein Streifenfundament mit Plattenfundament in der Mitte für Ihr Gartenhaus?

1.Schritt:

Lassen Sie sich vorab vom Hersteller einen genauen Bauplan für Ihr Gartenhaus schicken. Häufig sind dort auch schon die Punkte markiert, auf denen die Bodenkonstruktion hinterher ruhen sollte sowie die Punkte, wo die Bodenkonstruktion auf dem Fundement fixiert werden sollte.

2.Schritt:

Markieren Sie die Fläche auf dem gewünschten Bauplatz und heben Sie sie überall 20cm tief aus, so dass eine Grube mit waagerechtem Boden entsteht. Auf geneigten Bauflächen kommt natürlich auch eine Kombination aus Ausheben und Aufschütten in Frage aber bedenken Sie, dass die aufgeschütteten Flächen sich auf jeden Fall noch setzen werden. Sie werden dort dann auch eine entsprechend 20cm hohe Schalung anbringen müssen.

3.Schritt:

Verdichten Sie, falls nötig die Mittelfläche bis auf 30cm an die Außenränder. Sie könnten auch jetzt schon eine etwa 10cm dicke Kiesschicht über diesen mittleren Teil mit verdichten.

4.Schritt:

Unter den Außenwänden gehen Sie für das Streifenfundament noch einmal 60cm tiefer. Dies Gräben können etwa 30cm breit sein. Zur Außenoberfläche liegen diese Fundamente also am Ende 80cm tief, außer Sie planen von Anfang an ein etwas erhöhtes Fundament für Ihr Gartenhaus, um es vor Oberflächenwasser zu schützen.

5.Schritt:

Bringen Sie außen herum eine Schalung mit glatten Oberkanten an, über die Sie den frischen Beton später abziehen können.

6.Schritt:

Legen Sie ein PE-Folie über die Mittelfläche und legen dort Bewehrungsmatten aus, damit es nicht zu einer Rissbildung kommt.

Eine andere Reihenfolge könnte sein, dass Sie zuerst die Gräben bis 60 cm voll mit Beton füllen und danach erst den Kies auf der Mittelfläche verdichten, Folie und Bewehrungsmatten ausbringen. Dann sollten Sie aber schnell arbeiten, damit Sie die Mittelplatte noch gießen können, bevor der Beton in den Seitenstreifen beginnt hart zu werden.

7.Schritt:

Sie füllen die gesamte Schalung mit Beton und ziehen Sie eine Plane darüber.

8.Schritt:

Decken Sie das gesamt Fundament für die nächsten drei Tage mit einer Plane zu, damit es schön langsam abbindet. Dann können Sie auch die Schalung entfernen.

9.Schritt: Warten Sie drei Wochen, bis das Fundament völlig ausgehärtet ist.

Der Fertigbausatz für Ihr Gartenhaus ist angekommen. Wie geht es weiter?

Wenn Sie eine Möglichkeit haben, Ihr Gartenhaus schon wettersicher auszupacken, etwa in einer Scheune, dann tun Sie das ruhig. Machen Sie sich mit dem Bauplan und den Teilen vertraut, damit Sie verstehen, welche Teile wohin verbaut werden. Sie können die Gelegenheit auch nutzen, alle Teile mit einer Grundierung für den späteren Anstrich beziehungsweise mit einem Holzschutz zu versehen. Wenn sie keine Scheune haben, dann lassen Sie das Paket am besten erst mal ungeöffnet, damit das Holz vor der Witterung geschützt bleibt bis das Wetter schön wird und mit der Aufbau beginnen können.

Der Aufbau

Der Unterbau ist der Teil, der es Ihnen ermöglichen wird, Ihr Gartenhaus komplikationslos aufzubauen, wenn Sie diesen sorgfältig durchführen. Legen Sie die Fundamentbalken gemäß der Anleitung waagerecht aus. Hier zahlt es sich aus, wenn Sie das Fundament schon sorgfältig waagerecht abgezogen haben. Sie können die Fundamentbalken auch auf Streifen von Dachpappe legen, um sie noch einmal gegen Feuchtigkeit von unten abzusichern. Messen Sie dann sorgfältig aus, ob alle Winkel wirklich rechtwinklig sind. Die Fundamentbalken werden dann mit Schrauben direkt und mit Winkeleisen am Fundament stabil befestigt.

Auch die Bodenbalken, die zwischen die Fundamentbalken gelegt und an diesen fixiert werden, sollten absolut waagerecht und in rechten Winkeln verlegt werden.

Bauen Sie dann die Wände gemäß der Anleitung auf die Fundamentbalken auf. Nutzen Sie ein Montageholz mit passenden Nuten, so dass Sie die Federn nicht beschädigen, wenn Sie die oberen Elemente mit dem Gummihammer in die unteren einschlagen. Ab einer Wandstärke von 40mm werden Sie mittels Doppelnut und Feder verbundene Wandbohlen haben, die etwas Kraft brauchen, um ineinander geschlagen zu werden, dann hinterher aber auch absolut dicht sind.

Während Sie die Wände so hochziehen achten Sie darauf, dass die jeweils oberen Bohlen auch wirklich ganz eingefügt werden und dass sie auch im oberen Bereich waagerecht bleiben.

Das Dach

In der Regel werden die ersten beiden Dachbalken beim Gartenhaus die Wände oben abschließen. Nach der Errichtung der Giebel haben Sie schon passende Aussparungen für die restlichen Dachbalken. Befestigen Sie den Dachstuhl gut an den Wänden.

Die Dachpfetten werden dann aufgeschraubt, danach kann die Dachschalung angebracht werden und auf den Dachpfetten verschraubt oder vernagelt werden.

Am Ende schneiden Sie die Schalbretter mithilfe einer Führungsschiene an den Enden gerade ab.

Nach dem Decken des Daches werden die Traufenleisten und die Giebelzierbretter angebracht und Sie können sich dem Boden widmen.

Das Gartenhaus ist fast fertig: Der Boden und der endgültige Anstrich

Lassen Sie beim Aufnageln der Bodendielen auf die Bodenbalken an den Rändern etwa jeweils 3mm als Dehnungsfugen zu den Wänden hin frei. Diesen Spalt verschließen Sie dann mit den Fußbodenleisten. Falls Sie eine Isolierung planen, können Sie diese natürlich auch gut schon vorher zwischen die Bodenbalken oder unter den Bodendielen anbringen.

Der endgültige Anstrich gibt Ihrem Gartenhaus dann die passende, gefällige Optik und gleichzeitig einen langfristigen Wetterschutz.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns oder rufen Sie uns unter 0720 880 565 an.