Pfahlfundamente benötigen deutlich weniger Beton als klassische Streifenfundamente oder durchgehende Fundamentplatten. Bei ausreichend tragfähigem Untergrund eignen sie sich hervorragend für verschiedenste Gartengebäude. Aus diesem Grund ist die Pfahl- bzw. Punktgründung eine sehr beliebte Wahl beim Bau von Gartenhäusern. Die tatsächlichen Kosten für ein Pfahlfundament hängen vor allem von der Grundfläche des Hauses, der Beschaffenheit des Bodens und dem Umfang der handwerklichen Eigenleistung ab.
Auch leichte Holzkonstruktionen wie Zäune, Pergolen oder kleine Gerätehäuser müssen fest mit dem Untergrund verankert werden. Ein scheinbar fester Rasenboden täuscht oft über die tatsächlichen Gegebenheiten hinweg: Sandige Böden erodieren bei starkem Wind und Regen rasch. Wenn Böden im dichten Winter viel Wasser speichern, dehnen sie sich bei Frost aus und heben das Bauwerk ungleichmäßig an.
Durch diese Bodenbewegungen entstehen extreme Spannungen im Holz. Die Folge sind Risse in den Wänden sowie verzogene Türen und Fenster, die sich nicht mehr einwandfrei öffnen lassen. Bei Holzgebäuden ist zudem auf den Schutz vor Bodenfeuchtigkeit zu achten. Liegt der hölzerne Fundamentrahmen direkt auf dem feuchten Erdreich, droht rasch Fäulnis. Welcher Untergrund für Ihr Projekt nötig ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber darüber, welches Fundament Sie für Ihr Gartenhaus benötigen. Ein solides Gartenhausfundament hebt den Rahmen vom Boden ab und schützt das Fichtenholz dauerhaft.
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Bevor Sie sich für ein Pfahlfundament entscheiden, lohnt sich ein Blick auf die Alternativen. Die Wahl des richtigen Fundamenttyps hängt stark von der geplanten Nutzung und dem Budget ab. Weitere Details bieten wir in unserer Übersicht dazu, welche Fundamenttypen bei einem Gartenhaus am meisten verwendet werden.


Die Gesamtkosten für ein Pfahlfundament hängen direkt von der Gebäudegröße und der Montagesituation ab. Wer die Arbeiten an einen Fachbetrieb übergibt, zahlt neben dem Material vor allem die Arbeitszeit der Handwerker.
Wer über das nötige handwerkliche Geschick verfügt, kann das Fundament in Eigenleistung errichten. Die reinen Materialkosten für Beton, Schalungsrohre, Schotter und die Miete eines Betonmischers betragen bei einem kleinen Gebäude meist nur 300 bis 900 €. Wie Sie bei der Eigenleistung zusätzlich sparen, beschreiben wir in unserem Beitrag über die Gartenhaus selber bauen Kosten. Eine detaillierte Aufschlüsselung weiterer Fundamentarten finden Sie im Überblick zu den Fundament Gartenhaus Kosten in Österreich.
Neben klassischen Betonpfählen gewinnen Schraubfundamente (Erdbohrschrauben) immer mehr an Bedeutung. Spezielle Stahlpfähle mit Gewinde werden direkt in den Boden eingedreht. Die Kosten für einzelne Schraubfundamente liegen je nach Länge, Tragfähigkeit und Bodenbeschaffenheit meist zwischen 70 und 150 € pro Stück. Für ein typisches Gartenhaus mit 10 bis 15 m² Grundfläche ergeben sich somit Gesamtkosten von etwa 500 bis 1.500 €.
Eine sehr praktische Lösung für Holzhäuser bis 45 m² ist das LogFoot™-Fundamentsystem. Jeder Tragpunkt besteht aus einer korrosionsbeständigen Stahlgewindestange, einer Auflagescheibe und Winkelverbindern. Das System bietet überzeugende Vorteile:
Im folgenden Video zeigen wir Ihnen die Montage des LogFoot™-Systems Schritt für Schritt: LogFoot™-Montage ansehen
Für massive Blockbohlenhäuser mit einer Grundfläche von über 45 m² empfehlen wir weiterhin ein individuell abgestimmtes Betonfundament.
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Vor der Anschaffung Ihres Gartenhauses und der Fundamenterrichtung sollten Sie die rechtlichen Vorgaben prüfen. In Österreich gibt es kein einheitliches bundesweites Baurecht. Jedes der neun Bundesländer regelt Bauvorhaben in seiner eigenen Landesbauordnung.
Je nach Grundfläche, Gebäudehöhe und Widmung des Grundstücks kann das Gartenhaus verfahrensfrei sein, einer Bauanzeige bedürfen oder eine volle Baugenehmigung erfordern. Erkundigen Sie sich dazu rechtzeitig bei Ihrer zuständigen Gemeindebehörde oder dem örtlichen Stadtbauamt.
Sowohl klassische Pfahlfundamente als auch moderne Schraubfundamente bilden eine äußerst stabile, kostengünstige und zeitsparende Basis für Gartenhäuser. Während ein gegossenes Betonpfahlfundament exakte Vorkenntnisse bei der Lotung erfordert, lassen sich Schraub- und Systemfundamente auch von Heimwerkern zügig umsetzen. Mit der passenden Vorbereitung steht Ihr Gartenhaus über viele Jahrzehnte sicher und trocken.
Im Eigenbau belaufen sich die Materialkosten für Beton, Schalung und Miete eines Betonmischers bei einem kleinen Gartenhaus meist auf etwa 300 bis 900 Euro.
Ein Pfahl- bzw. Punktfundament eignet sich besonders gut für unebene oder leicht hanggängige Grundstücke, da Höhenunterschiede durch Anpassung der Pfahlhöhen ausgeglichen werden können, ohne das gesamte Areal aufwendig zu begradigen.
Die rechtlichen Bestimmungen hängen von der jeweiligen Landesbauordnung der neun österreichischen Bundesländer sowie den Vorgaben der Gemeinde ab. Informieren Sie sich daher vor Baubeginn bei Ihrer zuständigen Baubehörde.