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  • Gemütlich durch den Winter im Blockbohlenhaus

    Blockbohlenhaus

    Erste Nachtfröste, morgendlicher Raureif auf dem Rasen, die Bäume verlieren ihr Laub – es wird langsam klar: Der Sommer ist vorüber und der Winter marschiert mit Riesenschritten heran. So ist der Herbst immer eine etwas wehmütige Zeit, in der wir dem Sommer hinterhertrauern und uns gleichzeitig schon gedanklich wappnen für die kommende Jahreszeit der kalten Füße, der langen Nächte und kurzen Tage, des tagelangen Halbdunkels bei Temperaturen knapp über Null, kaltem Nieselregen und Matsch. Die Perioden der strahlenden Helligkeit bei Neuschnee, Frost und Sonnenschein, denen wir mit Vorfreude entgegensehen, scheinen dagegen immer seltener zu werden.

    Umso wichtiger ist es, jetzt ein schönes gemütliches, warmes Zuhause zu haben, in dem man sich wohlfühlt, die Füße einmal warm werden und wo wir uns geborgen fühlen.

    Ein Blockbohlenhaus hat Tradition im Norden

    Und mit Norden meinen wir durchaus auch Mitteleuropa und werden dabei von der Statistik der durchschnittlichen Temperaturen unterstützt. Lesen Sie mal die Schriften von Julius Cäsar über die nördlichen Alpen und die Gebiete im Norden der Alben, wenn Sie da Zweifel haben! Die im klimatisch warmen Mittelmeerraum entstandene Tradition der Steinhäuser wurde in den nördlichen Alpen und in Mitteleuropa nur erträglich, wenn überall ein Badehaus mit warmem Wasser in Reichweite war. Außerdem haben die Römer natürlich hier auch jede Menge Holz verbaut.

    Dass Blockhäuser und Blockbohlenhäuser in allen nördlichen und alpinen Gebieten der Erde von Kanada über Skandinavien bis nach Nordasien und die Himalayaregion Tradition haben, ist unbestritten und es war auch die Tradition der Germanen, die uns noch irgendwie in den Knochen steckt.

    Vergleichen Sie einmal alleine nur die Vorstellung eines Stein- oder Betonhauses im Winter mit der eines Holzhauses! Die Betonwand wird sich trotz Heizung im Winter eher kalt anfühlen, eine natürliche Folge der guten Wärmeleitfähigkeit von Stein und Beton. Dagegen fühlt sich Holz warm an. Der Betonfußboden, sei er nun gefliest oder gegossen, wird kalt sein, wie die Dielen in einem Blockbohlenhaus, aber diese leiten die Wärme nicht so schnell aus dem Körper hinaus und das spürt man.

    In einem Blockbohlenhaus fühlt man sich auch bei großer Kälte wohl

    Natürlich muss auch ein Blockbohlenhaus im Winter beheizt werden. Holz erzeugt keine eigene Wärme. Aber Vollholz ist ein natürlicher Wärmedämmstoff, an dessen Dämmwerte im Steinbereich lediglich Poren- oder Schaumbeton herankommt. Von daher ist eine zusätzliche Isolation bei einem Blockbohlenhaus mit entsprechender Wandstärke gar nicht mehr unbedingt nötig. Wenn Sie jedoch besonders sparsam heizen möchten, dann sind Holzhäuser generell eine gute Grundlage für den Ausbau zu Niedrigenergiehäusern, weil Sie natürlich mit viel weniger Isolationsaufwand auskommen, wenn Sie das Haus selbst schon aus aus einem Wärmedämmstoff gebaut haben. Man muss es vielleicht einmal selbst erlebt haben, wie man sich in einem Holzhaus, einem Blockhaus oder Blockbohlenhaus fühlt, wenn man nach draußen auf schneebedeckte Landschaft und klirrenden Frost blickt. Das Holz umhüllt uns, wie eine mächtige, hilfreiche zweite Haut und schirmt uns von der Kälte ab. Es ist im kollektiven Bewusstsein der Menschen abgespeichert: Steinhäuser sind für warme Regionen, Holzhäuser für Regionen mit großer Winterkälte. Im Blockbohlenhaus sind wir im Winter gut gestimmt und behalten unsere Zuversicht.

    Nicht umsonst sind Blockhäuser und Blockbohlenhäuser als Ferienwohnungen in Skigebieten so beliebt.

    Mythen zum Blockbohlenhaus

    Immer wieder tauchen dieselben Mythen auf, die wir auch immer wieder richtigstellen sollten:

    • Nein, Blockbohlenhäuser haben keine kürzere Lebensdauer als Steinbauten. Die Lebensdauer für beide beträgt statistisch etwa 100 Jahre, was aber auch nicht am Verfall liegt, sondern daran, dass der Mensch einfach generell lieber in neuen, modernen Häusern wohnt als in uralten. Holzbauten können leicht Lebensdauern von über 1000 Jahren erreichen.
    • Nein, Blockbohlenhäuser sind nicht feuergefährdeter als Steinbauten. Zwar ist es richtig, dass Holz brennt und Stein nicht, aber Sie würden es vermutlich nicht schaffen, ein Blockbohlenhaus in Brand zu setzen. Ein bisschen Papier, Benzin oder Reisig reichen da nicht. Was bei Stein- und Holzhäusern brennt sind die Dinge darin oder Dämmstoffe auf petrochemischer Basis und Brandschutz ist bei beiden Bauarten gleich wichtig. Brandversicherungen wissen das und erheben für Blockbohlenhäuser eher niedrigere Gebühren, weil Holzgebäude bei Feuer viel weniger schnell einsturzgefährdet sind und daher auch von der Feuerwehr länger betreten werden können.
    • Nein, ein Blockbohlenhaus benötigt nicht mehr Wartung als ein Steinhaus. Wenn der Standort gut gewählt, der Untergrund trocken oder fachgerecht drainiert ist und man das Dach dicht und das Haus von außen und innen sauber hält, dann braucht man einfach nur ein offenes Auge und Aufmerksamkeit, um das Gebäude in einem guten Zustand zu halten. Holz ist trockenkonserviert, wie etwa auch viele Lebensmittel. Ein Tüte Nudeln oder Reis können theoretisch viele Jahrzehnte lang genießbar bleiben, einfach, weil alle Organismen, die sie verarbeiten möchten, Wasser brauchen. Das ist beim Holz genauso. Sorgen Sie dafür, dass das Holz trocken bleibt, denn ohne Wasser fehlt Schädlingen die Lebensgrundlage.

    Heizung

    Wie wir schon beschrieben haben, ist der große Vorteil beim Blockbohlenhaus, dass es selbst aus einem hocheffizienten Wärmedämmstoff besteht. Anders als bei einem Steinhaus, welches man erst aufwendig wärmedämmen muss, kann man Blockbohlenhäuser ab Wandstärken von 40mm oder mehr auch ganz ohne zusätzliche Dämmung heizen. Entscheiden Sie sich für eine zusätzliche Dämmung, erreichen Sie mit recht wenig Aufwand relativ viel. Für unsere Blockbohlenhäuser bieten wir Isolationspakete für die Böden und Decken an, die Sie gleich beim Kauf mitbestellen können. Schutz vor der Kälte aus dem Untergrund ist genauso wichtig, wie die sorgfältige Isolierung der Decke, um das Entweichen der Wärme nach oben zu verhindern.

    Unter dieser Voraussetzung kommt man im Blockbohlenhaus mit relativ kleinen Heizanlagen aus. Geeignet sind alle Anlagen, die für das spezifische Raumangebot ausgelegt sind.

    Natürlich möchten wir auch darauf hinweisen, wie sehr ein offener Kamin in die Stimmung des Blockbohlenhaus-Lebensstiles hineinpasst. Gerade im oft trüben Winter, in dem wir die Sonne vielleicht tagelang nicht zu Gesicht bekommen, ist ein offenes Feuer wegen seiner Hitzestrahlung, die ja tatsächlich eingefangene Sonnenstrahlung ist, ein ganz besonders angenehmes und tröstliches Erlebnis. Die eiskalten Füße werden am offenen Feuer ganz ohne heißes Wasser auch trocken wieder warm. Natürlich eignen sich auch andere Brennöfen oder Kaminöfen für solche Anwendungen.

    Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns oder rufen Sie uns unter 0720 880 565 an.

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