Ein Gartenhaus aus Holz – Im Sommer kühl, im Winter warm

Ein Gartenhaus aus Holz – Im Sommer kühl, im Winter warm

Bekanntlich gehört Naturholz zu den besten Wärmedämmstoffen, die man in der Natur finden kann. Für ein Gartenhaus Holz als Baumaterial zu wählen, macht – neben ästhetischen und sicher auch praktischen Erwägungen, was etwa die Bauzeit angeht oder die Ausbau- und Nutzungsoptionen – also immer dann besonders Sinn, wenn Sie vorhaben, das Gartenhaus

  1. ganzjährig zu nutzen und
  2. es so zu nutzen, dass Sie sich für längere Zeiten darin aufhalten.

Natürlich gibt es auch nicht nur zwischen den Jahreszeiten große Temperaturunterschiede, sondern auch tageszeitlich, etwa zwischen Tag und Nacht. Auch diese Schwankungen bei den Außentemperaturen, die auch bei einer Nutzung ausschließlich im Sommer aufträten, werden von einem Gartenhaus aus Holz besonders gut ausgeglichen, so dass das Innenklima tendenziell bei Kälte wärmer bleibt und bei Hitze länger kühl.

Ganzjährige Nutzung heißt immer auch Heizung

Wie auch immer Sie Ihr Gartenhaus aus Holz heizen, sei es mit einem fortschrittlichen Heizsystem, wie etwa Solarwärme, Erdwärme oder Wärmetauscher, Brennwertgastherme oder auch ganz romantisch mit einem Holzofen, vielleicht sogar einem halboffenen Kaminofen, durch den man das Feuer sehen kann oder sogar mit einem offenen Kamin: Machen Sie sich vor der Einrichtung einer Heizung Gedanken darüber, wie viel Wärme Sie für den vom Gartenhaus umschlossenen Raum überhaupt benötigen. Oft sind die Einrichtungen für eher kleine Gartenhäuser viel kleiner und natürlich auch preiswerter, als Sie von Ihrer Heizung im Haus gewohnt sind. In den Bereichen „Tiny House“ und für Wohnmobile sind inzwischen sehr handliche, energiesparende und umweltfreundliche Lösungen entwickelt worden, die auch für kleinere Gartenhäuser gut geeignet sind.

Eine Option, die manchmal übersehen wird, ist auch, das Gartenhaus an die Zentralheizung des Haupthauses mit anzuschließen. Wenn das Heizwasser trotz optimaler Isolierung des Zuführungsschlauches auf dem Weg zum Gartenhaus zu viel Wärme verliert, ist die Temperatur dann vielleicht gerade richtig für eine Fußbodenheizung, die ja mit wesentlich niedrigeren Temperaturen betrieben wird, als Heizkörper im Haus.

Ein Gartenhaus aus Holz gleicht die Innentemperaturen aus

Tatsächlich hat Naturholz – und hier besonders Nadelholz – Wärmedämmwerte, die im Baustoffbereich, mit der Ausnahme von Porenbeton, kaum von anderen Baustoffen übertroffen werden können. Holz ist damit die natürliche Alternative, genau richtig für Ihren Garten und es ist als nachwachsender Rohstoff auch besonders umweltfreundlich.
Während Ihr Gartenhaus aus Holz im Winter gut gegen die kalte Außenluft isoliert, bleibt es in einer sommerlichen Hitzewelle angenehm kühl darin und bietet Ihnen einen schönen, schattigen Platz zur Erholung.

Die Wandstärke ist wichtig

Achten Sie daher schon vor der Anschaffung darauf, dass Ihr Gartenhaus Holzwände von entsprechender Stärke aufweist. Im Allgemeinen erwartet man mit wachsender Größe auch steigende Wandstärken. Während kleinere Geräteschuppen bei vielen Herstellern nur Wandstärken von wenig mehr als 20mm aufweisen, bauen wir unsere Gartenhäuser aus Holz schon wegen der Stabilität aus mindestens 40mm dicken Bohlen, die auf den Längsseiten mit Doppelnut und Feder verbunden sind und im Blockbohlenbau durch ausgefeilte Eckverbindungen perfekt zusammengehalten werden. Den zusätzlichen Gewinn bei der Wärmeisolation nehmen Sie sozusagen nebenbei auch noch mit, denn natürlich hängt die Dämmwirkung eines jeden Wärmedämmmaterials immer auch von der Stärke der Dämmschicht ab.

Braucht ein Gartenhaus aus Holz eine zusätzliche Isolierung?

Ob sich für eine Beheizung im Winter eine zusätzliche Isolierung lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  1. Wie lange halten Sie sich im Winter im Inneren auf?
  2. Wie ist die Wandstärke des Holzes?

Die Nutzungsdauern können natürlich je nach Art der individuellen Nutzung ganz unterschiedlich sein. Wenn Sie ein Gartenhaus aus Holz etwa als Arbeitszimmer ausbauen, was Sie aber immer nur an den Wochenenden für weniger Stunden nutzen, dann lohnt sich der Extra-Aufwand vermutlich nicht, vorausgesetzt, Sie haben eine Wandstärke von mindestens 40mm gewählt. Wenn Sie körperlich aktiv sind, etwa in einem als Werkstatt eingerichteten Gartenhaus sägen, hämmern, feilen und so weiter oder wenn Sie Ihr Gartenhaus als Fitnessraum eingerichtet haben, brauchen Sie es vermutlich auch nicht dauerhaft und außerdem sind Ihnen dann kühlere Temperaturen sogar eher lieber. Für eine Einrichtung als privates Fitness-Center könnte man sogar erwägen, eine Wärmepumpe, die sowohl heizen als auch kühlen kann, einzubauen. Dafür ist dann wahrscheinlich keine zusätzliche Isolation nötig. Ebenso benötigt eine Nutzung als Saunahaus keine Isolierung, denn die Sauna erzeugt beim Betrieb schon genug Wärme.

Beim Gartenhaus aus Holz lohnt sich eine zusätzliche Isolierung für Daueraufenthalte

Bei einer ganzjährigen Nutzung etwa als Ferienhaus, als Wohnhaus, beim Büro oder Firmensitz für Selbstständige, bei einer geplanten Vermietung oder wenn Sie Ihr Gartenhaus aus Holz als externes Zimmer für Ihr jugendliches Kind einrichten, dann finden sich Fälle, wo man wegen der langen Nutzungsdauern auch über zusätzliche Isolierungen nachdenken kann, weil eine entsprechend intensive Heiztätigkeit im Winter zu erwarten ist. Der Isolierungsaufwand bleibt trotzdem normalerweise geringer, als er für Steinhäuser betrieben werden muss, weil beim Gartenhaus Holz, das Baumaterial, schon gleichzeitig der Wärmedämmstoff ist. Eine zusätzliche Dämmung kann also sparsamer ausfallen.

In vielen Fällen dürfte es ausreichen, die besonders neuralgischen Flächen, nämlich das Dach (warme Luft steigt nach oben) und den Boden (von dort kommt im Winter die Bodenkälte) zusätzlich zu isolieren. Dafür können Sie bei uns schon gleich beim Kauf passende Isolierungspakete mitbestellen.

Der Standort ist ein Faktor

Steht Ihr Gartenhaus aus Holz im Sommer in der prallen Sonne, dann ist das zwar gut für die Trockenheit und damit die Gesundheit des Holzes, aber es kann trotzdem schwierig werden, das Gartenhaus über längere Perioden kühl zu halten. Wenn das Dach sehr heiß wird, kann es sich lohnen, die Hitzestrahlung von dort durch eine Dämmschicht abzuschirmen, die Infrarotstrahlung besonders gut abhält. Bestellen Sie dann am besten unser Isolationspaket gleich mit.

Ein Standort, etwa unter einem hohen Baum oder eine entsprechende Beschattung der Südfenster gegen die hochstehende Sommersonne, die aber im Winter die niedrigstehende Sonne hereinscheinen lässt, ist natürlich als natürlicher Wärmeausgleich ideal.

Zögern Sie nicht, sich mit auch mit solchen Fragen rund um Heizung, Isolierung oder Innenklima direkt an uns zu wenden:  Kontaktieren Sie uns hier oder rufen Sie uns unter der Nummer 0720 880 565 an.