
Bei der Planung eines Gartenhauses denken die meisten zuerst an Größe, Design und Nutzung. Bevor man mit dem Bau beginnt, ist es jedoch erforderlich, eine stabile Basis zu errichten. Doch hier kommt die Frage auf, was in Österreich ein Fundament Gartenhaus kosten kann.
Das Fundament spielt eine entscheidende Rolle. Es sorgt dafür, dass das Gartenhaus dauerhaft gerade steht, Türen und Fenster richtig schließen und Feuchtigkeit vom Boden aus nicht ins Holz eindringen kann. Besonders aufgrund des wechselhaften Wetters in Österreich mit Frost, Niederschlägen, Wind und warmen Temperaturen muss das Fundament genau geplant werden.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Fundamentarten üblich sind, wie sich die Kosten Fundament Gartenhaus zusammensetzen und mit welchen Preisen Sie realistisch rechnen sollten.
Inhaltsverzeichnis
Ein Gartenhaus ist ganzjährig Witterung ausgesetzt. Ob Regen, Schnee, Frost oder einfach Temperaturschwankungen, der Boden des Gartenhauses kommt in direkten Kontakt mit dem feuchten Boden. Wenn der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet ist, kann sich das Haus mit der Zeit verschieben, absenken oder das Holz wird geschädigt.
Ein gut errichtetes Fundament ist daher unbedingt erforderlich und erfüllt mehrere Aufgaben. Zum einen verteilt es das Gewicht des Gartenhauses gleichmäßig und zum anderen wird das Holz vor Feuchtigkeit geschützt. Es sorgt dafür, dass sich Türen und Fenster nicht verziehen. Besonders bei größeren Gartenhäusern oder isolierten Blockbohlenhäusern ist eine stabile Basis entscheidend für die Lebensdauer des Gebäudes.
Viele Schäden an Gartenhäusern entstehen nicht durch schlechte Materialien, sondern durch ein ungeeignetes oder falsch gebautes Fundament.
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Es kann kein bestimmter Wert für die Fundament für Gartenhaus Kosten festgelegt werden, da diese stark variieren. Es spielen verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle, so vor allem die gewählte Fundamentart und die Größe des Hauses.
Der wichtigste Faktor ist die Grundfläche. Für das Fundament eines Gartenschuppens mit 9 m² wird deutlich weniger Material benötigt als für ein Gartenhaus mit 20 m² oder mehr. Je größer das Gartenhaus, desto höher sind demnach auch die Kosten.
Einen großen Einfluss auf die Kosten hat ebenso die Bodenbeschaffenheit. Sandige Böden lassen sich oft relativ leicht vorbereiten, während lehmige oder felsige Böden mehr Arbeit erfordern können. In manchen Regionen Österreichs ist außerdem eine frostfeste Gründung wichtig, damit sich das Fundament im Winter nicht hebt. Bei Zweifeln bezüglich der Bodenbeschaffenheit ist es empfehlenswert, einen Fachmann hinzuzuziehen.
Entsprechend stellt sich auch die Frage, ob das Fundament selbst gebaut oder von einem Fachbetrieb erstellt wird. Das beeinflusst die Kosten erheblich. Professionelle Fundamentarbeiten können je nach Aufwand zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Neben Größe und Boden kommt es auch darauf an, für welche Fundamentart man sich entscheidet. Jede Fundamentart bringt ihre Vor- und Nachteile mit. Für welches Fundament man sich entscheidet, hängt von der Bodenbeschaffenheit, dem Gewicht des Gartenhauses und vom Budget ab.
Die Betonplatte gilt als eine der stabilsten Varianten. Sie eignet sich vor allem für größere Gartenhäuser, Gartenbüros oder Saunen. Bei der Kostenberechnung müssen mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Erstens muss der Boden ausgehoben und eine Frostschutzschicht aus Schotter eingebracht werden. Erst jetzt wird die Bodenplatte nach genauer Schalung gegossen.
Diese Bauweise ist sehr langlebig und sorgt für eine absolut ebene Fläche. Gerade bei schweren Gartenhäusern oder ganzjährig genutzten Gebäuden ist eine Betonplatte oft die sicherste Lösung.
Bei aktuellen Baupreisen liegen die Betonfundament Gartenhaus Kosten meist zwischen etwa 100 und 200 € pro Quadratmeter, wenn ein Fachbetrieb beauftragt wird. Bei Eigenleistung können die Kosten deutlich geringer sein, da hauptsächlich Material bezahlt werden muss.
Für typische Gartenhausgrößen ergeben sich ungefähr folgende Gesamtpreise:
Damit gehören Betonplatten zu den teureren Fundamentlösungen, bieten aber auch maximale Stabilität.
Das Plattenfundament ist eine sehr verbreitete Alternative. Dabei wird zunächst eine verdichtete Schotter- oder Kiesfläche vorbereitet. Auf diese Fläche werden anschließend Betonplatten gelegt, auf denen das Gartenhaus steht.
Diese Variante eignet sich vor allem für diejenigen, die das Fundament selbst bauen möchten, da das Fundament deutlich einfacher umzusetzen ist als eine komplette Betonplatte. Ein Plattenfundament kann für mittelgroße und große Gartenhäuser als Basis dienen. Durch die Schotterschicht kann Wasser gut abfließen, was die Konstruktion zusätzlich schützt.
Die Plattenfundament Gartenhaus Kosten liegen in der Regel zwischen etwa 40 und 120 € pro Quadratmeter. Der genaue Preis hängt davon ab, ob die Arbeiten selbst durchgeführt werden oder ein Bauunternehmen beauftragt wird.
Für ein Gartenhaus mit etwa 12 m² können die Kosten bei Eigenleistung bereits bei rund 500 bis 800 € liegen. Wird das Fundament vollständig von einem Fachbetrieb erstellt, können auch 1.200 € oder mehr entstehen.
Viele Gartenhausbesitzer entscheiden sich für diese Variante, weil sie eine gute Balance aus Stabilität, Preis und Aufwand bietet.
Bei einem Schraubfundament werden spezielle Stahlpfähle mit einer spiralförmigen Spitze direkt in den Boden geschraubt. Auf diesen Pfählen wird anschließend die Unterkonstruktion des Gartenhauses montiert. Der große Vorteil dieser Methode liegt darin, dass kein Beton benötigt wird und die Installation meist sehr schnell erfolgt.
Die Fundament Gartenhaus Kosten für ein Schraubfundament hängen vor allem von der Größe des Gartenhauses und der Anzahl der benötigten Schraubpfähle ab. Für kleinere Gartenhäuser reichen oft sechs bis acht Schrauben, während größere Gebäude zehn bis zwölf oder mehr benötigen können.
Pro Schraubfundament müssen Sie in der Regel mit etwa 70 bis 150 € pro Stück rechnen, abhängig von Länge, Tragfähigkeit und Bodenbeschaffenheit. Für ein typisches Gartenhaus mit etwa 10 bis 15 m² entstehen dadurch meist Gesamtkosten zwischen 500 und 1.500 €. Werden die Schrauben von einem Fachbetrieb installiert, können zusätzliche Montagekosten anfallen.
Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist die flexible Einsetzbarkeit. Schraubfundamente eignen sich besonders gut für Grundstücke mit leicht unebenem Gelände oder Hanglage, da Höhenunterschiede relativ einfach ausgeglichen werden können. Außerdem bleibt der Boden unter dem Gartenhaus gut belüftet, wodurch sich Feuchtigkeit weniger staut.
Damit gehören Schraubfundamente zu den schnellsten und oft auch wirtschaftlichen Lösungen, wenn man die Kosten Fundament Gartenhaus möglichst niedrig halten möchte, ohne auf Stabilität zu verzichten.
Nachdem Sie die einzelnen Fundamentarten kennengelernt haben, lohnt es sich, die verschiedenen Optionen im direkten Vergleich zu betrachten. Die folgende Tabelle kann einen Überblick bieten:
| Fundamentart | Typische Kosten | Geeignet für | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Schraubfundament | ca. 70–150 € pro Schraube (gesamt oft 500–1.500 €) | kleine bis mittelgroße Gartenhäuser | sehr schnelle Montage, kein Beton, ideal bei leichter Hanglage | nicht für sehr schwere Gebäude geeignet |
| Plattenfundament | ca. 40–120 € pro m² | kleine bis mittelgroße Gartenhäuser | relativ günstig, gute Drainage, auch für DIY geeignet | geringere Tragfähigkeit als Betonplatte |
| Betonfundament / Bodenplatte | ca. 100–200 € pro m² | große Gartenhäuser, Saunen oder isolierte Gebäude | sehr stabil, langlebig, frostsicher | höhere Kosten und längere Bauzeit |
Welcher Fundamenttyp der richtige ist, muss individuell entschieden werden. Erfahren Sie mit Hansagarten mehr über die verschiedenen Möglichkeiten.
Nicht immer ist es erforderlich, eine komplette Bodenplatte zu bauen. In vielen Fällen, vor allem bei kleineren Gartenhäusern, reichen einzelne Betonpunkte aus, auf denen die Balken des Gartenhauses aufliegen. Diese Lösung wird als Punktfundament oder Pfahlfundament bezeichnet. Sie benötigt deutlich weniger Material und ist daher meist günstiger.
Ein einzelner Betonpunkt kostet je nach Größe etwa 20 bis 70 €. Für ein kleines Gartenhaus werden häufig sechs bis neun solcher Punkte benötigt. Dadurch bleiben die Fundament für Gartenhaus Kosten oft deutlich unter denen einer vollständigen Betonplatte.
Wer auf der Suche nach einer günstigen Alternative ist und gerne ein DIY-Projekt starten möchte, der ist mit dem Fundament-Set von Hansagartenhaus an der richtigen Adresse. Das Fundament, das die Holzkonstruktion und die Metallhalterungen umfasst, ist bis zu 80 % günstiger als eine vom Fachmann gegossene Betonplatte. Das Besondere ist, dass weder Beton- noch Steinarbeiten erforderlich sind, sodass Sie auch beim Umzug das Gartenhaus problemlos abbauen können. Grundsätzlich ist das Fundament-Set für alle Gartenhäuser bis zu 45 m² geeignet.
Die richtige Fundamentart hängt stark davon ab, wie groß und wie schwer das geplante Gartenhaus ist. Kleine Gerätehäuser oder Schuppen benötigen oft nur eine einfache und kostengünstige Lösung wie ein Platten- oder ein Punktfundament. Diese Varianten sind schnell umgesetzt und ausreichend stabil für leichte Gebäude.
Mittelgroße Gartenhäuser zwischen etwa 10 und 20 Quadratmetern profitieren meist von einem stabilen Plattenfundament oder einem Streifenfundament. Diese Lösungen bieten ausreichende Tragfähigkeit und stellen zudem eine kostengünstige Option dar.
Bei großen Gartenhäusern, isolierten Gebäuden oder Gartensaunen wird häufig eine Betonplatte empfohlen. Sie sorgt dafür, dass sich das Gebäude auch bei Frost oder Feuchtigkeit nicht bewegt.
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Nicht jedes Grundstück bietet ideale Bedingungen für ein Gartenhaus. Hanglagen, feuchte Böden oder weicher Untergrund können die Planung beeinflussen und damit auch die Fundament Gartenhaus Kosten erhöhen.
Bei Hanglagen werden häufig Schraub- oder Punktfundamente eingesetzt, da sie sich gut an unterschiedliche Höhen anpassen lassen. Auf feuchten Böden ist eine gute Drainage wichtig, zum Beispiel durch eine Schotter- oder Kiesschicht, damit Wasser unter dem Gartenhaus abfließen kann. Bei sehr weichem Boden wird oft ein stabileres Fundament wie eine Betonplatte gewählt, damit sich das Gebäude später nicht absenkt.
Viele Probleme entstehen durch kleine Planungsfehler. Ein häufiger Fehler ist beispielsweise ein zu kleines Fundament. Idealerweise sollte die Fundamentfläche immer einige Zentimeter größer sein als das Gartenhaus selbst.
Auch ein unzureichend verdichteter Untergrund kann später zu Problemen führen. Wenn sich der Boden unter dem Fundament absenkt, kann das gesamte Gebäude schief stehen.
Des Weiteren muss unbedingt eine funktionierende Drainage gegeben sein. Denn wenn sich Wasser unter dem Fundament sammelt, kann Feuchtigkeit langfristig Schäden am Holz verursachen.
Wer das Gartenhaus selbst errichten möchte, der kann auf eine weitere Alternative zurückgreifen. Der Fundamentrahmen stellt eine interessante Möglichkeit dar. Dabei handelt es sich um eine stabile Metall- oder Holzkonstruktion, die auf einem vorbereiteten Untergrund montiert wird und das Gartenhaus trägt.
Der Fundamentrahmen hat den Vorteil, dass er einfach zu montieren ist und eine gute Belüftung des Bodens unter dem Gartenhaus garantiert. Gerade bei kleineren Gartenhäusern kann diese Variante eine praktische Alternative zu klassischen Fundamenten sein.
Anhand dieser Checkliste können Sie die Fundament Gartenhaus Kosten planen, um spätere Probleme zu vermeiden:
Die Fundament Gartenhaus Kosten liegen in Österreich meist zwischen etwa 500 und 4.000 €. Entscheidend sind vor allem Größe des Gartenhauses, Fundamentart und Bodenbeschaffenheit. Für jedes Budget und jeden Bedarf gibt es die passende Fundamentart. Dennoch gilt: Wer sein Gartenhaus langfristig nutzen möchte, sollte beim Fundament nicht sparen. Eine solide Basis sorgt dafür, dass das Gebäude viele Jahre stabil steht und vor Feuchtigkeit geschützt bleibt.