Möchten Sie einen Carport selber bauen, wissen aber noch nicht genau, wie und womit Sie anfangen sollen? Ein Carport ist eine der klügsten Ergänzungen für jedes Grundstück: Er schützt das Auto zuverlässig vor Regen, Hagel, Frost und UV-Strahlung, ohne den Garten optisch abzuriegeln. Anders als eine geschlossene Garage lässt sich ein Carport offen, luftig und harmonisch ins Erscheinungsbild des Gartens integrieren. Er ist deutlich einfacher zu errichten als ein vollständiger Garagenbau, sodass er sich auch für handwerklich Begeisterte eignet.
Die wichtigste Entscheidung muss zu Beginn gefällt werden. Wer einen Carport von Grund auf selbst konstruiert, braucht Fachkenntnis in Statik, Holzbau und Verbindungstechnik. Wer dagegen auf einen hochwertigen Bausatz setzt, hat all das bereits gelöst und kann sich auf den Aufbau selbst konzentrieren. Warum ein Bausatz in den meisten Fällen die überlegene Wahl ist, lesen Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Die Kosten hängen stark von Größe, Material und Dachkonstruktion ab. Den größten Einfluss hat dabei das Material – und genau hier lohnt es sich, genau hinzuschauen.
Die Wahl des Materials wirkt sich direkt auf den Preis aus. Auch wenn billiges Konstruktionsholz verlockend wirkt, muss man mit einer kürzeren Lebensdauer rechnen. Es neigt zu Verformungen, Rissen und Schimmelbefall, sobald es dauerhafter Feuchtigkeit und Temperaturwechseln ausgesetzt wird. Anbieter wie Hansa Gartenhaus verwenden ausschließlich nordische Fichte aus skandinavischem Anbau. Dabei handelt es sich um ein langsam gewachsenes, dichteres Holz, das deutlich robuster und witterungsbeständiger ist als Holz aus schnellwüchsigerem Anbau weiter südlich. Alle tragenden Bauteile werden ab Werk imprägniert geliefert, sodass keine zusätzliche Behandlung erforderlich ist. Das bedeutet, dass man die Bretter nur noch montieren und genießen muss.
Ein hochwertiger Carport-Bausatz von Hansa Gartenhaus enthält alles, was für einen professionellen Aufbau benötigt wird:
Es lohnt sich, bei einem renommierten Hersteller zu bestellen, da garantiert ist, dass keine Teile nachgekauft werden müssen, Maßtoleranzen nicht passen und die Anleitung lückenhaft ist. Was günstiger wirkt, kostet in der Praxis oft mehr, denn Nachbesserungen, Ersatzteile und früher als erwartet nötige Änderungen wirken sich negativ auf das Budget aus.
Als Orientierung für einen Carport aus Holz in Österreich:
| Modell | Größe | Preis |
|---|---|---|
| Holz-Carport „Henley” | 5 × 4 m (17 m²) | ab 3.640 € |
| Holz-Carport „Henley XL” | 5 × 6 m (29 m²) | ab 4.740 € |
| Kombi-Modell mit Carport und Garage „Typ H” | 6 × 6 m (31 m²) | ab 6.490 € |
| Carport mit Geräteraum „Arthur” | 3,5 × 7 m (21 m²), 70 mm | ab 7.470 € |
| Holzgarage mit Carport „Deluxe G” | 6 × 7 m (37 m²), 70 mm | ab 9.410 € |
| Holzgarage mit Carport „Deluxe H” | 6 × 7 m (37 m²), 70 mm | ab 11.410 € |
Hinzu kommen Fundamentkosten von ca. 300–800 € (Einzel- oder Streifenfundament, je nach Bodenbeschaffenheit) sowie ggf. Werkzeug und Verbrauchsmaterial.
Fundament oder kein Fundament? Manche Bausätze lassen sich auf Schraubpfählen errichten – das spart Zeit und Betonarbeiten. Ob das für Ihren Boden sinnvoll ist, lesen Sie in unserem Beitrag über Pfahlfundament, Punktfundament und Fundamentkosten beim Gartenhaus.
Sie möchten Ihren Carport sehen, bevor Sie bestellen? Stöbern Sie in der Carport- und Garagen-Produktgalerie von Hansa Gartenhaus – mit Modellen für jeden Platzbedarf, direkt ab Werk geliefert nach ganz Österreich.
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Das ist die Frage, die fast jeder vor dem Kauf stellt und die Antwort ist leider nicht pauschal zu geben. In Österreich regeln die Bundesländer das Baurecht eigenständig, und die Schwellenwerte variieren erheblich.
Als grobe Orientierung können folgende Angaben dienen:
Die wichtigsten Punkte vorab klären:
Klären Sie diese Punkte direkt beim Bauamt Ihrer Gemeinde. Die genauen Vorschriften sind dort verbindlich abrufbar. Einen umfassenden Überblick über die österreichischen Bauvorschriften für Holzbauten finden Sie in unserem Artikel zu Bauvorschriften für Gartenhäuser und Holzhäuser in Österreich.
Hansa Gartenhaus liefert zu allen Modellen detaillierte technische Unterlagen, die Sie für etwaige Einreichungen nutzen können.
Bevor Sie ein Modell auswählen, lohnt sich eine ruhige Standortanalyse.
Ausrichtung: Ein Carport sollte idealerweise so stehen, dass Regen und Wind nicht direkt auf das Fahrzeug treffen. In Österreich kommen stärkere Niederschläge häufig aus Westen – ein nach Osten oder Süden offener Carport schützt besser.
Bodenbeschaffenheit: Auf gewachsenem, tragfähigem Boden genügen oft Einzelfundamente (Punktfundamente). Auf lehmigem oder losem Untergrund empfiehlt sich ein durchgehendes Streifenfundament oder eine Bodenplatte. Bei Zweifeln ist es empfehlenswert, einen Fachmann zu kontaktieren.
Zufahrt: Messen Sie die tatsächlich benötigte Breite nach: Ein durchschnittlicher PKW ist 1,80–2,10 m breit. Ein Einzelcarport sollte innen mindestens 3,00 m, besser 3,50 m breit sein. Für komfortables Ein- und Aussteigen sind 5,00 m Tiefe der Mindestwert.
Abstandsflächen: Halten Sie die in Ihrem Bundesland vorgeschriebenen Mindestabstände zur Grundstücksgrenze ein – auch wenn keine Genehmigungspflicht besteht.
Das Fundament ist der wichtigste Teil des gesamten Projekts. Ein hochwertiges Fundament schützt den Carport vor Verrutschen, Verschiebungen und Feuchtigkeit. Wird das Fundament nicht fachgerecht errichtet, kann es im schlimmsten Fall zu Schäden an der Dachkonstruktion kommen. Einen detaillierten Kostenvergleich aller Fundamenttypen finden Sie in unserem Beitrag zu Fundamentkosten für Gartenhäuser in Österreich.
Die einfachste und häufigste Lösung beim Selbstbau. Für jeden Pfosten wird ein Betonfundament gegossen, üblicherweise 50 × 50 cm im Querschnitt und 60–80 cm tief (abhängig von der Frosttiefe – in Österreich gelten je nach Höhenlage 60–100 cm als Richtwert).
Vorteil: wenig Aushub, niedrige Materialkosten. Nachteil: setzt eine tragfähige Bodenschicht voraus.
Verbindet alle Pfosten durch einen durchgehenden Betonstreifen. Aufwendiger, aber stabiler – empfehlenswert bei lockerem Untergrund oder wenn der Carport in eine Einfahrt integriert werden soll.
Eine zunehmend beliebte Alternative: Stählerne Schraubpfähle werden ohne Aushub in den Boden eingedreht. Kein Warten auf Aushärtung, keine Betonmischerei. Geeignet für normale Böden, nicht für Fels oder sehr feste Lehmschichten.
Tipp: Lassen Sie die Fundamentpunkte mit einer Richtschnur und einem Maurerwinkel exakt abstecken, bevor Sie graben. Schon 2–3 cm Abweichung können beim Aufbau zu Problemen führen.
Sind alle Vorbereitungen getroffen, steht das Material bereit und das passende Fundament errichtet worden, kann mit dem eigentlichen Aufbau begonnen werden. Wichtig ist, sich an die mitgelieferten Baupläne zu halten. Die folgende Übersicht gilt für den klassischen Holzcarport mit Sattel- oder Pultdach.
Die Holzpfosten (üblicherweise 12 × 12 cm oder 10 × 10 cm) werden auf den ausgehärteten Fundamenten befestigt. Am besten eignen sich verzinkte Pfostenträger. Achten Sie darauf, dass Holz keinen dauerhaften Bodenkontakt haben darf. Prüfen Sie nach jedem Pfosten die Lotrechte mit einer Wasserwaage.
Als Nächstes müssen die Haupt- und Querträger mit den Pfosten verbunden werden. Diese bilden das tragende Gerüst des Dachs. Bei einem Bausatz sind die Verbindungen in der Regel bereits vorgefertigt. Alle Verbindungen müssen mit verzinkten Schrauben oder Bolzen gesichert werden.
Die Sparren werden anschließend quer über die Träger gespannt. Der Abstand richtet sich nach dem Dachmaterial – für Bitumenwellplatten oder Polycarbonat-Hohlkammerplatten gelten andere Abstände als für Holzbohlen.
Die Dacheindeckung kann je nach Budget, Nutzung und Vorlieben gewählt werden. Gängige Optionen für den Selbstbau sind:
Hansa Gartenhaus bietet finnisches Roofing-Material als optionales Zubehör an – passend auf die jeweiligen Modelle abgestimmt.
Alle unbehandelten Holzteile – insbesondere Pfosten, Träger und Sparren – sollten nach dem Aufbau mit einer geeigneten Holzschutzlasur behandelt werden. Hansa Gartenhaus bietet dafür Holzschutzprodukte der Marke Kora an, die speziell für Außenholz im mitteleuropäischen Klima entwickelt wurden. Wie Sie die richtige Holzbehandlung für Ihr Holzgebäude wählen, lesen Sie in unserem Beitrag zur Holzbehandlung für Gartenhäuser.
Für die meisten Privatpersonen ist ein Carport-Bausatz die überlegene Wahl. Die Gründe:
Eine Eigenkonstruktion lohnt sich nur, wenn Sie besondere Maßanforderungen haben oder über Erfahrung im Holzbau verfügen. Wie der Unterschied zwischen Eigenkonstruktion und Bausatz beim Garagenbau in der Praxis aussieht, zeigt unser Artikel Holzgarage selber bauen: Eigenkonstruktion oder Bausatz.
Hansa Gartenhaus liefert alle Holzgebäude mit detaillierten Konstruktionsplänen direkt ab Werk nach Österreich. Die Lieferung erfolgt per LKW mit HIAB-Kran oder Gabelstapler direkt an den gewünschten Standort auf Ihrem Grundstück. Wer die Montage lieber in professionelle Hände legt, kann das Montageteam von Hansa Gartenhaus zusätzlich beauftragen.
Der Selbstbau eines Carports bringt einige Herausforderungen mit sich. Damit einem erfolgreichen Bau nichts im Wege steht, können SIe hier die häufigsten Fehler einsehen.
Fundament zu flach: In Österreich reicht ein 40 cm tiefes Fundament in den meisten Lagen nicht aus. Frostschäden heben das Fundament an und verziehen die gesamte Konstruktion. Mindestens 80 cm einplanen, in höheren Lagen mehr.
Holz ohne Grundierung einbauen: Unbehandeltes Holz zieht sofort Feuchtigkeit und beginnt innerhalb einer Saison seine Farbe zu verändern oder zu reißen. Alle Teile müssen vor oder direkt nach dem Aufbau behandelt werden.
Abstandsflächen nicht eingehalten: Auch wenn unter Umständen kein Baugenehmigungsverfahren nötig ist, bleiben die Abstandsregelungen gültig. Im Nachbarschaftsstreit oder beim Hausverkauf kann ein falsch positionierter Carport teuer werden. Was in Österreich nachbarschaftsrechtlich gilt, erklärt unser meistgelesener Ratgeberartikel zu Nachbarschaftsrecht und Zäunen in Österreich.
Dachneigung zu gering: Ein Flachdach ohne ausreichende Neigung (mind. 5–8°, je nach Eindeckungsmaterial) sammelt Wasser und Laub. Das führt zu Undichtigkeiten und erhöhter Belastung.
Maße zu knapp geplant: Lieber 20 cm mehr einplanen. Ein Carport, der auf dem Papier passt, fühlt sich in der Praxis oft eng an. Spezielle Situationen, wie das Ein- und Aussteigen mit Gepäck, sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Einen Carport selber bauen ist für handwerklich interessierte Hausbesitzer gut machbar, vorausgesetzt, Fundament, Planung und Material stimmen. Ein hochwertiger Bausatz aus nordischer Fichte vereinfacht den Aufbau erheblich: Alle Teile passen, die Baupläne strukturieren die Arbeit klar, und die Statik ist bereits geprüft. Klären Sie vor dem Kauf die Baugenehmigungsfrage bei Ihrem Bauamt, halten Sie Abstandsflächen ein und unterschätzen Sie das Fundament nicht.
Wenn Sie einen Carport oder eine Holzgarage für Ihr Grundstück in Österreich suchen, finden Sie bei Hansa Gartenhaus eine Auswahl an Modellen. Vom Einzelcarport bis zur Doppelgarage aus Holz, alle Produkte sind in ganz Österreich lieferbar und können problemlos montiert werden. Nehmen Sie mit hansagartenhaus.at Kontakt auf und lassen Sie sich individuell beraten.
Quellen: