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  • Ideen für das Gartenhausfundament – passend für jeden Garten in Österreich

    Ideen für das Gartenhausfundament – passend für jeden Garten in Österreich

    Ein Gartenhaus zu bauen, stellt für Heimwerker eine unterhaltsame Angelegenheit dar. Das Projekt bietet die Möglichkeit, den Raum selbst zu gestalten, sich vorzustellen, wie er genutzt werden soll, und vielleicht sogar davon zu träumen, wie organisiert das Leben sein kann.

    Besonders wenn man bisher im Chaos gelebt oder den Küchentisch für seine Hobbys genutzt hat, spielt Letzteres eine wichtige Rolle. Doch bevor man sich dem Spaß widmen kann, gibt es einen unumgänglich wichtigen Schritt, der darüber entscheidet, wie reibungslos alles verläuft: das Gartenhausfundament.

    Es ist zwar nicht der glamouröseste Teil des Baus, aber es macht alles andere einfacher. Ein gutes Fundament sorgt dafür, dass Ihr Gartenhaus stabil, eben und trocken steht. Ein weniger gutes Fundament hingegen kann selbst das schönste Gartenhaus in ein Heimwerker-Desaster verwandeln.

    Die gute Nachricht ist, dass, sobald Sie Ihre Möglichkeiten kennen und wissen, was für Ihren Garten am besten geeignet ist, die Wahl des richtigen Fundaments viel einfacher ist, als die meisten denken.

    Lassen Sie uns also die verschiedenen Ideen für Gartenhausfundamente durchgehen, die sich in österreichischen Gärten bewährt haben, und Ihnen helfen, das Passende für Ihr Projekt zu finden. So wird Ihr Projekt von Beginn an erfolgreich.

    Wenn Sie darüber nachdenken, Ihr Gartenhaus komplett selbst umzusetzen, erfahren Sie hier, welche Kosten beim Gartenhaus selber bauen auf Sie zukommen können.

    Was ist der Unterschied zwischen einem Gartenhausfundament und einem Fundament?

    Oft werden die Begriffe Gartenhausfundament und Fundament synonym verwendet, was verständlich ist, da die genaue Unterscheidung nicht immer sofort ersichtlich ist. Sofern man nicht im Baugewerbe tätig ist, ist dies den meisten Heimwerkern nicht bekannt. Tatsächlich handelt es sich bei Gartenhausfundament und Fundament um zwei unterschiedliche Dinge mit jeweils spezifischen Funktionen.

    Stellen Sie sich das Fundament als die Schicht vor, die direkt auf dem Boden aufliegt. Es ist die stabile, ebene und tragfähige Schicht, die direkt auf dem Erdreich ruht. Das kann verdichteter Kies, Pflastersteine, eine Betonplatte, Betonblöcke oder was auch immer sein. Ziel ist es, eine feste Oberfläche zu schaffen, die sich nicht bei jedem Regen verschiebt.

    Das Gartenhausfundament hingegen ist die Unterkonstruktion, die auf diesem Fundament platziert wird und das Gartenhaus trägt. Die Unterkonstruktion hebt den Boden des Gartenhauses vom Untergrund ab, sorgt für einen stabilen Stand und erleichtert den Aufbau. Am häufigsten wird ein Holzrahmen als Fundament verwendet, aber auch Kunststoffgitter, Kufen und verstellbare Stützen zählen dazu.

    Am einfachsten lässt es sich so vorstellen:

    1. Erde → 2. Fundament → 3. Gartenhaus Unterkonstruktion → 4. Boden des Gartenhauses

    Warum ist eine Gartenhaus-Unterkonstruktion so wichtig?

    Im Prinzip steht Ihr Gartenhaus auf fast jedem Untergrund – zumindest eine Zeit lang. Damit es aber stabil steht und sich nicht langsam zu einem Parallelogramm verdreht, ist ein solides Fundament unerlässlich.

    Dieses Fundament verteilt das Gewicht des Gartenhauses gleichmäßig. Ohne diese Schicht entstehen Dellen, Durchbiegungen und Wackeln im Boden. Ein stabiles Fundament sorgt außerdem dafür, dass Türen und Fenster beim Öffnen nicht klemmen, und, was wahrscheinlich am wichtigsten ist, es hebt das Gartenhaus vom feuchten Boden ab.

    Steht das Gartenhaus bei dem wechselhaften Klima in Österreich direkt auf dem Fundament, bildet sich mit der Zeit Schimmel und das Holz beginnt zu faulen.

    Auch wenn die Unterkonstruktion nicht besonders glamourös ist, ist sie doch der Schlüssel zum Erfolg. Wenn Sie es richtig machen, wird Ihr Gartenhaus Ihnen viele Jahre lang gute Dienste leisten.

    Wenn Sie etwas falsch machen, werden Sie die Hälfte Ihrer Zeit damit verbringen, sich zu fragen, warum sich die Tür nur jeden zweiten Dienstag öffnet, nachdem Sie sie genau an der richtigen Stelle gerüttelt und dreimal an einer bestimmten Stelle des Rahmens dagegen geklopft haben.

    Ein stabiles Fundament verdient das richtige Gartenhaus

    Damit Ihr Fundament seine volle Wirkung entfalten kann, sollte auch das Gartenhaus selbst hochwertig konstruiert sein. Unsere Holz-Gartenhäuser sind statisch durchdacht, langlebig gefertigt und optimal auf verschiedene Fundamentarten abgestimmt – für dauerhafte Stabilität ohne spätere Überraschungen.

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    Was Sie vor dem Anbringen eines Gartenhaus-Fundaments beachten sollten

    • Zugang: Stellen Sie sicher, dass Sie alle Materialien auch tatsächlich an den Ort, an dem das Gartenhaus gebaut werden soll, transportieren können. Kies, Holz und Betonsteine sind nicht leicht durch enge Seitenwege oder über Beete zu tragen.
    • Elektrik:< Wenn Sie Strom für Ihr Gartenhaus planen, denken Sie jetzt schon an die Kabelführung, anstatt nach dem Aufbau Gräben ausheben zu müssen.
    • Bodenbeschaffenheit: Weicher, sumpfiger oder unebener Boden bedeutet in der Regel, dass Sie eine Unterkonstruktion oder ein erhöhtes Fundament benötigen. Harter, verdichteter Boden ist immer die beste Wahl. Alles dazwischen erfordert lediglich etwas sorgfältige Vorbereitung, um Stabilität zu gewährleisten.
    • Entwässerung: Achten Sie darauf, wohin das Regenwasser bei einem Starkregen abfließt. Wenn das Wasser von Natur aus in Richtung des geplanten Standorts Ihres Gartenhauses fließt, sollten Sie eventuell ein leichtes Gefälle, eine Drainage oder ein Regenrinnensystem einplanen, um zu vermeiden, dass sich später Pfützen bilden.
    • Baugenehmigung: Zudem müssen Sie sich informieren, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen. In Österreich sind kleine Gartenhäuser in der Regel genehmigungsfrei. Auch der Nutzen ist entscheidend. Handelt es sich um eine Wohnraumerweiterung, ist eine Genehmigung erforderlich, während ein einfacher Geräteschuppen nicht genehmigungspflichtig ist.

    Bezüglich des Fundaments ist entscheidend, ob dieser bei Bedarf entfernt werden kann. Da sich die Vorschriften je nach Region unterscheiden, sollten Sie sich stets bei Ihrer Gemeinde informieren.

    Da sich die Vorschriften je nach Bundesland unterscheiden, empfehlen wir Ihnen, sich vorab über die aktuellen Bauvorschriften für Gartenhäuser in Österreich zu informieren. Auch das Nachbarschaftsrecht beim Bauen im Garten sollte nicht außer Acht gelassen werden, insbesondere wenn Ihr Gartenhaus nahe an der Grundstücksgrenze geplant ist.

    Ebenerdige vs. frostsichere Fundamente

    Wenn man die Fachbegriffe beiseitelässt, lassen sich alle Gartenhausfundamente in zwei Kategorien einteilen: ebenerdige und frostsichere Fundamente. Sobald man den Unterschied versteht, wird die Wahl des richtigen Fundaments deutlich einfacher. Wenn Sie sich einen detaillierten Überblick verschaffen möchten, finden Sie hier die beliebtesten Fundamenttypen für Gartenhäuser im direkten Vergleich.

    Ebenerdige Fundamente

    Diese Fundamente liegen direkt auf dem Boden auf, ohne dass tiefe Aushubarbeiten nötig sind. Kies, Pflastersteine, Kunststoffgitter, Betonblöcke, Holzklötze, all das sind ebenerdige Fundamente.

    Sie sind mit Abstand die gängigste Wahl für Gärten in Österreich, da sie schnell und kostengünstig sind. Außerdem können sie errichtet werden, ohne dass man sich mit einem Bagger auskennt. Wenn der Boden gut entwässert ist und man nicht in einer Frostzone wohnt, ist ein ebenerdiges Fundament in der Regel mehr als ausreichend für das Gartenhaus.

    Frostsichere Fundamente

    Diese Fundamente eignen sich für Orte unterhalb der Frostgrenze, um zu verhindern, dass sich das Gartenhaus bei gefrierendem und sich ausdehnendem Boden verschiebt. Frostsichere Fundamente umfassen Betonpfeiler, tiefe Pfosten, Erdanker und alles, was Ihr Gartenhaus tiefer im Boden verankert.

    In einigen Regionen Österreichs friert der Boden so tief, dass frostsichere Fundamente für kleine oder mittelgroße Gartenhäuser notwendig sind. Vor allem in Hanglagen, in kälteren Regionen und wenn schwere Gegenstände wie in einer Werkstatt gelagert werden, ist es unerlässlich, sich die Zeit für ein stabileres Fundament zu nehmen.

    Ein fachgerechtes Fundament ist entscheidend für die Stabilität Ihres Gartenhauses. Sie benötigen eine stabile Basis vom Boden bis zum Dach, um spätere Probleme zu vermeiden.

    Besonders bei schwierigen Bodenverhältnissen kann ein Pfahlfundament oder Punktfundament für Ihr Gartenhaus eine sinnvolle und langfristig stabile Lösung sein.

    Optionen für Gartenhausfundamente für Hausbesitzer in Österreich

    Sobald Sie ein solides Fundament errichtet haben, können Sie sich die verschiedenen Optionen für Gartenhaus-Unterkonstruktionen ansehen, die sich am besten für österreichische Gärten eignen.

    1. Gartenhausfundament aus Holz

    Ein Holzrahmenfundament ist ein Klassiker. Die meisten entscheiden sich dafür, weil es einfach zu montieren und langlebig ist. Es besteht im Grunde aus einem erhöhten Rahmen aus druckimprägnierten Holzbalken, der Ihr Gartenhaus vom feuchten Boden abhebt und Ihnen eine perfekt ebene Baufläche bietet.

    Es ist stabil, anpassungsfähig und sorgt für eine hervorragende Luftzirkulation unter Ihrem Gartenhaus, was, seien wir ehrlich, in einem österreichischen Garten die halbe Miete ist.

    Der einzige Haken: Das Holz muss gepflegt werden. Selbst behandeltes Holz profitiert hin und wieder von etwas zusätzlicher Holzschutzbehandlung. Die Vorteile sind jedoch enorm. Holzrahmenfundamente sind zuverlässig, individuell anpassbar und mit nahezu jedem Untergrund kompatibel.

    2. Gartenhausfundament aus Kunststoffgitter

    Dies ist im Prinzip ein riesiges Outdoor-LEGO-Set. Kunststoffgitter sind die moderne, unkomplizierte Option für alle, die gerne selbst Hand anlegen, aber nicht so gerne bohren und ein Holzgerüst von Grund auf bauen möchten. Diese leichten, ineinandergreifenden Paneele werden üblicherweise auf einem Kiesbett verlegt und bilden, einmal mit Steinen befüllt, eine absolut stabile Plattform mit hervorragender Drainage.

    Da die Kunststoffgitter selbst nicht verrotten, sich nicht verziehen und kein Wasser aufnehmen, halten sie selbst in feuchten österreichischen Gärten erstaunlich gut. Wenn Sie eine langlebige Basis suchen, die mit minimalem Aufwand errichtet werden kann und dennoch exzellente Stabilität bietet, ist dies die beste Wahl.

    3. Holzkufenfundament

    Wenn Sie ein Holzfundament wünschen, aber nicht die gesamte rechteckige Konstruktion errichten möchten, sind Holzkufen eine hervorragende Lösung. Ein Kufenfundament besteht aus langen, druckimprägnierten Balken, auf denen das Gartenhaus direkt aufsitzt.

    Die Kufen selbst stehen entweder auf einem einfachen Untergrund wie verdichtetem Kies oder werden auf Betonblöcken platziert, wodurch sie waagerecht stehen und nicht direkt auf dem Erdreich aufliegen.

    Dies ist eines der schnellsten und unkompliziertesten Fundamente, die sich leicht errichten lassen. Kufen sind zudem überraschend stabil, solange der Untergrund eben ist. Für sehr schwere Gebäude sind sie jedoch nicht optimal geeignet. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Gartenhaus ein geringes Gewicht behält.

    4. Betonblöcke als Fundament für Gartenhäuser

    Betonblöcke sind eine geniale Lösung für unebene oder leicht abschüssige Gärten. Anstatt eine ganze Betonplatte zu gießen, setzen Sie Blöcke an wichtigen Stützpunkten und richten Ihr Gartenhaus darauf aus.

    Da jeder Block einzeln angehoben oder abgesenkt werden kann, sind sie eine der einfachsten Möglichkeiten, schwieriges Gelände auszugleichen, ohne den halben Garten ausheben zu müssen.

    Sie sind günstig, robust und unglaublich praktisch. Man muss lediglich auf den Abstand achten. Die Blöcke müssen gleichmäßig verteilt sein, damit keine Druckstellen unter dem Schuppenboden entstehen. Ist es aber richtig gemacht, ergibt es ein stabiles und langlebiges Fundament für den Gartenschuppen.

    5. Verstellbare Metall- oder Kunststoff-Erhöhungen

    Wer schon einmal versucht hat, ein wackeliges Tischbein mit einem umgebogenen Gegenstand zu stabilisieren, weiß genau, was diese verstellbaren Erhöhungen leisten können. Diese cleveren Stützen lassen sich wie kleine Wagenheber hoch- und runterschrauben und ermöglichen es, den Holzrahmen auszurichten, um zusätzliche Stabilität zu gewährleisten.

    Sie eignen sich besonders gut für Gärten mit leichtem Gefälle, wo man nicht graben möchte, oder wenn man ein Fundament gelegt hat und feststellt, dass es etwas uneben ist. Fehler können schließlich jedem passieren.

    Einfach am Holzrahmen befestigen, die Höhe an jedem Punkt anpassen, bis alles perfekt ist – fertig! Die einzige Einschränkung ist die Schuppenlast, und man muss den passenden Erhöhungstyp für die Schuppengröße wählen. Für die meisten kleinen und mittelgroßen Gartenhäuser sind sie jedoch hervorragend geeignet.

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    Wie man die verschiedenen Arten von Fundamenten baut

    Fundament in Arbeit, mit Absperrung

    Bevor Sie zum Spaten greifen, ist es hilfreich zu wissen, wie die einzelnen Fundamentarten für Gartenhäuser praktisch umgesetzt werden können. Manche lassen sich schnell an einem Nachmittag errichten, andere erfordern etwas mehr Vorbereitung und Geduld.

    Im Folgenden finden Sie einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die fünf gängigsten Fundamentarten, die wir vorgestellt haben. So sehen Sie genau, was zu tun ist, bevor Sie sich für eine entscheiden.

    Holzrahmen als Gartenhausfundament

    Ein Holzfundament ist eine der beliebtesten Fundamentarten für Gartenhäuser, da es einen stabilen, ebenen Rahmen bietet, der das Gartenhaus vom Boden abhebt. Es erfordert etwas mehr handwerkliches Geschick, ist aber für die meisten Heimwerker durchaus machbar und funktioniert hervorragend auf relativ ebenem Untergrund.

    So bauen Sie die Unterkonstruktion:

    1. Messen Sie die Grundfläche Ihres Gartenhauses aus.
    2. Schneiden Sie die druckimprägnierten Balken für das äußere Rechteck auf die benötigte Länge zu.
    3. Bohren Sie an jeder Verbindungsstelle Vorbohrungen, um ein Aufspalten des Holzes zu verhindern.
    4. Verschrauben Sie das äußere Gerüst mit wetterfesten Holzschrauben.
    5. Messen Sie diagonal von Ecke zu Ecke und passen Sie die Diagonalen an, bis sie übereinstimmen.
    6. Markieren Sie die Balkenmitten, damit der Gartenhausboden gleichmäßig gestützt wird.
    7. Schneiden Sie die inneren Balken zu und setzen Sie sie in das äußere Gerüst ein.
    8. Bohren Sie Vorbohrungen und verschrauben Sie jeden inneren Balken fest mit dem Gerüst.
    9. Fügen Sie zwischen längeren Abschnitten Querhölzer (kurze, horizontale Leisten) ein, um ein Verdrehen zu verhindern und die Stabilität des Fundaments zu erhöhen.
    10. Überprüfen Sie alles noch einmal mit einer Wasserwaage an den oberen Kanten.
    11. Versiegeln Sie alle Schnittkanten mit einem Holzschutzmittel oder einer Stirnholzbehandlung.
    12. Tragen Sie auf das gesamte Gerüst Holzschutzmittel auf, falls es nicht druckimprägniert ist.
    13. Legen Sie das Gerüst auf Ihr Fundament und überprüfen Sie erneut, ob alles waagerecht ist.
    14. Bauen Sie Ihr Gartenhaus darauf und verankern Sie es.

    Kunststoffgitter als Gartenhausfundament

    Ein Kunststoffgitter als Fundament ist eine der einfachsten Möglichkeiten, ein stabiles und gut drainiertes Fundament ohne festes Gießen zu schaffen.

    So wird es installiert:

    1. Beseitigen Sie Gras, Wurzeln, Steine und sonstige Ablagerungen.
    2. Glätten Sie den Boden mit einem Rechen.
    3. Rollen Sie eine robuste Unkrautfolie über die gesamte Fläche aus.
    4. Verteilen Sie eine Schicht Kies (ca. 50–75 mm) und ebnen Sie diese grob ein.
    5. Verdichten Sie den Kies mit einem Handstampfer.
    6. Klicken Sie die Kunststoffgitter zusammen und legen Sie sie auf die vorbereitete Fläche.
    7. Achten Sie darauf, dass die Gitter flach aufliegen und nicht wackeln oder kippen.
    8. Füllen Sie die Gitter mit weiterem 20 mm großem, sauberem Kies, bis dieser fest verdichtet ist.
    9. Bürsten Sie den überschüssigen Kies ab und prüfen Sie, ob die Oberfläche eben ist.
    10. Stellen Sie Ihr Gartenhaus darauf und verankern Sie es gegebenenfalls.

    Holzkufenfundament

    Ein Holzkufenfundament ist eine der einfachsten und unkompliziertesten Möglichkeiten, ein Gartenhaus zu stützen, da die gesamte Konstruktion auf langen Holzleisten anstatt auf einem durchgehenden Rahmen ruht.

    So wird es montiert:

    1. Schneiden Sie drei oder vier lange, druckimprägnierte Holzleisten (Kufen) auf die Länge Ihres Gartenhauses zu. 
    2. Behandeln Sie alle Schnittkanten mit einem Holzschutzmittel, damit die Kufen keine Feuchtigkeit aufnehmen.
    3. Verteilen Sie die Kufen gleichmäßig auf Ihrem Fundament, sodass sie die Bodenbalken des Gartenhauses korrekt stützen.
    4. Stellen Sie sicher, dass alle Kufen waagerecht zueinander stehen, indem Sie die Oberseite messen.
    5. Füllen Sie Kies unter und um jede Kufe, um die Entwässerung zu verbessern und die Kufen anzuheben.
    6. Befestigen Sie die Kufen mit Bodenankern oder Heringen, falls es in Ihrem Garten windig ist.
    7. Heben oder schieben Sie Ihr Gartenhaus auf die Kufen, sodass die Bodenbalken direkt darauf aufliegen.
    8. Richten Sie das Gartenhaus so aus, dass der Dachüberstand an allen Seiten gleichmäßig ist.
    9. Verankern Sie das Gartenhaus mit wetterfesten Winkeln oder Schrauben an den Kufen.

    Verstellbare Erhöhungen

    Verstellbare Stützen sind ideal für unebene oder abschüssige Gärten, da jede Stütze einzeln angehoben oder abgesenkt werden kann, bis die gesamte Basis perfekt waagerecht steht.

    So montieren Sie sie:

    1. Markieren Sie den Grundriss des Gartenhauses und die Position jeder Stütze unter dem Rahmen.
    2. Entfernen Sie Gras, Wurzeln und lose Erde, sodass jede Stütze auf festem und ebenem Untergrund steht.
    3. Setzen Sie jede Stütze an ihren Platz und passen Sie die Höhe an das Gefälle Ihres Gartens an.
    4. Legen Sie den äußeren Holzrahmen auf die Stützen und prüfen Sie, ob alle Stützen unter den Balken ausgerichtet sind.
    5. Verwenden Sie eine Wasserwaage und heben oder senken Sie jede Stütze an, bis der gesamte Rahmen waagerecht steht.
    6. Prüfen Sie die Waagerechte erneut in Längs- und Querrichtung (korrigieren Sie gegebenenfalls).
    7. Befestigen Sie den Rahmen mit wetterfesten Schrauben oder Winkeln an den Stützen.
    8. Fügen Sie zusätzliche Querverstrebungen zwischen den Balken hinzu, wenn Ihr Garten besonders abschüssig oder windanfällig ist.
    9. Sobald alles fest und stabil steht, stellen Sie Ihr Gartenhaus darauf und verankern Sie es wie empfohlen.

    Betonblöcke als Fundament

    Betonblöcke sind eine solide und unkomplizierte Option, um ein ebenes Fundament für ein Gartenhaus auf unebenem oder weichem Untergrund zu schaffen. Jeder Block dient als kleines Fundament und man richtet sie einzeln aus, bis das gesamte Fundament eben ist.

    So montieren Sie die Steine:

    1. Markieren Sie den Grundriss des Gartenhauses und notieren Sie, wo die einzelnen Steine unter den Hauptbalken platziert werden müssen.
    2. Entfernen Sie Gras und lose Erde von der Fläche und heben Sie kleine Mulden von ca. 30–40 cm Breite für jeden Stein aus.
    3. Geben Sie in jede Mulde eine Schicht verdichteten Kies, um die Entwässerung zu verbessern und ein Einsinken der Steine zu verhindern.
    4. Platzieren Sie die Steine auf den Kiesmulden und klopfen Sie sie von vorne nach hinten und von Seite zu Seite waagerecht, um sicherzustellen, dass sie stabil stehen.
    5. Stellen Sie den äußeren Holzrahmen auf die Steine, um Abstände und Stabilität zu überprüfen.
    6. Passen Sie die Höhe der einzelnen Steine an, indem Sie etwas Kies darunter hinzufügen oder entfernen oder die Steine ​​bei einem stark geneigten Garten stapeln.
    7. Richten Sie den Rahmen mit einer langen Wasserwaage aus und justieren Sie die Steinhöhen, bis alles waagerecht steht.
    8. Sobald Sie mit der Ausrichtung zufrieden sind, befestigen Sie den Rahmen gegebenenfalls mit Metallwinkeln an den Steinen.
    9. Fügen Sie bei schwereren Gartenhäusern zusätzliche Steine unter den Mittelbalken hinzu, damit der Boden nicht wackelt.
    10. Wenn der Rahmen stabil und fest sitzt, stellen Sie Ihr Gartenhaus darauf und verankern Sie es.

    Wie man ein Gartenhausfundament baut, wenn man handwerklich nicht so begabt ist

    Wenn Sie beim Gedanken an Messen, Nivellieren, Holzzuschnitt und ständiges Überprüfen von Ecken ins Schwitzen geraten, gibt es eine einfachere Lösung für den Bau eines Gartenhausfundaments. Wenn Sie sich den ganzen Stress des zweimaligen Messens und einmaligen Schneidens ersparen möchten, weil Sie nur über grundlegende Heimwerkerkenntnisse verfügen, ist das Gartenhaus-Fundament von Hansa Gartenhaus genau das Richtige für Sie.

    Es handelt sich um eine einfache und unkomplizierte Lösung für alle, die ein stabiles, ebenes Fundament wünschen, ohne ein ganzes Wochenende mit Holz und Berechnungen zu verbringen. Das Set enthält alle druckimprägnierten, bereits zugeschnittenen Teile, die benötigten Befestigungsmaterialien und eine leicht verständliche Montageanleitung.

    Sie benötigen lediglich einen Schraubenzieher, eine Wasserwaage und vielleicht eine helfende Hand zum Anheben und Verschieben. Sie profitieren weiterhin von der Stabilität und Belüftung eines Holzrahmenfundaments unter Ihrem Gartenhaus, ganz ohne den Aufwand, es von Grund auf selbst zu bauen.

    Mit diesem Fundament-Set hat Hansa Gartenhaus alle Fundament-Typen zu einem Modell zusammengefasst. Neben der hochwertigen Holzkonstruktion werden Metallhalterungen geliefert, mit denen das Fundament im Boden verankert werden kann. Bei der Bestellung können Sie die Festigkeit des Bodens auswählen. Somit sind keine Beton- oder Steinarbeiten erforderlich.

    Das Set ist für jedes gängige Gartenhaus bis 45 m² geeignet und kann ohne bleibende Schäden wieder zurückgebaut werden. Dadurch wird sowohl ein praktischer Nutzen erzielt als auch sind die Kosten bis zu 80 % günstiger.

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    Kurze Zusammenfassung

    Das Fundament Ihres Gartenhauses ist das i-Tüpfelchen beim Bau eines Gartenhauses. Zwar kann ein Holzhaus auch ohne Fundament gebaut werden, doch erst mit der passenden Unterkonstruktion erhält das Gebäude die gewünschte Stabilität.

    Sie haben ein Fundament gelegt, das perfekte Gartenhaus ausgewählt, sich vorgestellt, wo es stehen soll und wofür Sie es nutzen werden, aber ohne die richtige Unterkonstruktion, die alles zusammenhält, wird es sein volles Potenzial auf lange Sicht nie entfalten.

    Wenn Sie sich die Zeit nehmen, diesen wichtigen Schritt richtig auszuführen, stellen Sie sicher, dass Ihr Gartenhaus viele Jahre lang trocken und stabil bleibt.

    Warum kompliziert bauen, wenn es auch einfacher geht?

    Ein stabiles Fundament ist entscheidend – aber genauso wichtig ist ein hochwertiges Gartenhaus, das perfekt darauf abgestimmt ist. Mit unseren durchdachten Bausätzen sparen Sie Zeit, vermeiden typische Baufehler und profitieren von langlebiger Qualität – selbst im anspruchsvollen österreichischen Klima.

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    Häufig gestellten Fragen

    1. Welches Fundament eignet sich am besten für ein Gartenhaus mit kleinem Budget?

    Wenn Sie Kosten sparen möchten, bietet ein Holzkufenfundament oder ein Kunststoffgitterfundament meist die beste Balance zwischen günstig, stabil und einfach. Kufen bestehen im Prinzip aus langen, imprägnierten Holzleisten, auf denen das Gartenhaus steht. Sie sind ideal, wenn Sie eine unkomplizierte Lösung suchen, die nicht viel Aushub erfordert.

    Mit Kies gefüllte Kunststoffgitter sind etwas teurer, bieten aber eine hervorragende Drainage und sind sehr langlebig. Beide Optionen schützen Ihr Gartenhaus vor Feuchtigkeit, ohne Ihr Budget zu sprengen. Außerdem kann sich das Fundament-Set von Hansa Gartenhaus preislich und in Bezug auf die Qualität lohnen.

    2. Wie groß sollte das Fundament für ein Gartenhaus sein?

    Etwas größer als das Gartenhaus selbst. Planen Sie etwa 5 bis 10 Zentimeter zusätzlichen Rand auf jeder Seite ein. Dieser kleine Rand sorgt für mehr Bewegungsfreiheit, verbessert die Entwässerung an den Rändern und erleichtert die Montage erheblich. Niemand möchte ein Gartenhaus in eine exakt gleich große Nische quetschen müssen, ohne jeglichen Spielraum.

    3. Kann ich mein Gartenhaus auf Kies stellen?

    Sie können Kies als Fundament verwenden, aber Ihr Gartenhaus sollte nicht direkt darauf stehen. Der Kies sorgt für eine ebene und gut entwässerte Fläche, aber Sie benötigen trotzdem ein richtiges Fundament, um den Boden sicher zu tragen.

    Einige gute Optionen sind:

    • Fundamentgitter aus Kunststoff (hervorragende Entwässerung, gleichmäßige Gewichtsverteilung)
    • Ein Holzrahmenfundament (hebt das Gartenhaus vom Boden ab und sorgt für Belüftung)
    • Verstellbare Sockel (praktisch, wenn Ihr Garten nicht perfekt eben ist)

    4. Welches ist das beste Fundament für Stabilität und Langlebigkeit?

    Wenn Ihnen Stabilität und Langlebigkeit wichtig sind, ist ein imprägnierter Holzrahmen auf Betonfundamentsteinen die zuverlässigste Lösung. Die Steine ​​bilden stabile, ebene Auflagepunkte, die sich bei Regen oder Bodenbewegungen nicht verschieben, und der Holzrahmen verteilt das Gewicht des Gartenhauses gleichmäßig und hebt es vom feuchten Boden ab.

    Diese Kombination ist besonders stabil, denn:

    • Die Betonblöcke verrotten auch bei nasskaltem Wetter nicht.
    • Das Holzgerüst sorgt für die nötige Stabilität und Belüftung des Gartenhauses.
    • Diese Konstruktion eignet sich für nahezu alle Arten von Gartenhäusern, von leichten Lagereinheiten bis hin zu robusten Werkstätten, und hält dem österreichischen Klima, wo Feuchtigkeit und weicher Boden mit der Zeit Probleme bereiten können, gut stand./li>

    5. Kann man ein Gartenhaus direkt auf Rasen bauen?

    Nein, das ist keine gute Idee. Rasen speichert Feuchtigkeit wie ein Schwamm und verändert sich ständig durch Wachstum und Absterben. Wenn man ein Gartenhaus direkt daraufstellt, erhält man einen unebenen Boden, verzogene Wände und eine ungesunde Menge an Feuchtigkeit und Fäulnis. Selbst das kleinste Gartenhaus benötigt ein solides Fundament, um trocken und eben zu bleiben.

    6. Was ist das beste Fundament für ein Gartenhaus?

    Es gibt kein „bestes“ Fundament, das für alle passt. Das richtige Fundament hängt von Ihrem Garten, der Größe Ihres Gartenhauses und Ihren handwerklichen Fähigkeiten ab.

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