Ob Sie neu in der Saunawelt sind oder bereits viel Erfahrung mitbringen, die Frage nach der idealen Saunatemperatur stellt sich früher oder später jedem. Eine pauschale Antwort gibt es allerdings nicht, denn wie heiß eine Sauna sein sollte, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Saunatyp, Ihren persönlichen Vorlieben, Ihrer Erfahrung und Ihrer Gesundheit.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die wichtigsten Aspekte rund um die Saunatemperatur und geben Ihnen praktische Tipps, wie Sie die besten Bedingungen fürs Saunieren schaffen können.
Zu Beginn ein kurzer Hinweis
Die richtige Sauna zu finden, kann schnell zur Herausforderung werden. Hinter perfekten Beschreibungen und ansprechenden Fotos verbergen sich bei vielen Anbietern versteckte Kompromisse:
Diese Schwächen sind auf den ersten Blick selten erkennbar. Sie zeigen sich erst im Alltag: lange Aufheizzeiten, drückende statt einhüllende Wärme, knarrende Geräusche, sichtbare Risse oder frühe Defekte, die Entspannung mit der Zeit in Frust verwandeln.
Genau das vermeiden die Saunen von Hansagartenhaus
Hansagartenhaus entwickelt und fertigt seine Saunen im eigenen Haus. Jedes Modell wird von Fachleuten konzipiert, die in einer authentischen nordischen Saunatradition verwurzelt sind und die reale Nutzung aus der Praxis kennen, nicht nur aus der Theorie.
Das bedeutet konkret:
🌲 Verantwortungsvoll beschafftes, hochwertiges nordisches Holz, das jahrzehntelang hält
🛡️ Robuste, stabile Konstruktion, auf die Sie sich mit gutem Gewissen verlassen können
🌡️ Durchdachtes Wärmekonzept mit Fokus auf Stabilität und Komfort, damit Sie jede Session genießen
🤝 Fachkundige Beratung in jedem Schritt
Bei Hansagartenhaus geht es nicht darum, einen schnellen Verkauf abzuschließen, sondern darum, Ihnen die Tür zu einer Sauna zu öffnen, die sich auch in zehn Jahren noch genau richtig anfühlt.
Entdecken Sie unsere Gartensaunen
Eine Gartensauna ist ein Außenraum, ähnlich einem Gartenhaus, der speziell zur Nutzung als Sauna konzipiert ist. Am Markt gibt es viele unterschiedliche Saunatypen, doch unabhängig von Ausstattung, Größe und Form sind alle als Rückzugsorte gedacht, in denen Sie trockene oder feuchte Wärme genießen können.
Außensaunen funktionieren ähnlich wie Innensaunen, unterscheiden sich aber in einigen Punkten der Konstruktion. Beide nutzen eine Wärmequelle, Wasser und Saunasteine, um Dampf zu erzeugen. Trockensaunen, die mit Licht Wärme erzeugen, finden sich häufiger im Innenbereich, sind aber auch als Außengebäude erhältlich.
Gartensaunen bestehen in der Regel aus hochwertigen Materialien, die den Witterungseinflüssen und Temperaturschwankungen im Außenbereich standhalten. Outdoor-Saunen gibt es in Würfel-, Quader- oder Fassform, etwa als Fasssauna, und jede Form ist in verschiedenen Größen erhältlich.
Bevor wir über die richtige Temperatur sprechen, ist es wichtig zu wissen, dass die einzelnen Saunatypen in Bezug auf Wärme und Temperatur unterschiedlich funktionieren. Das wichtigste Merkmal einer Sauna, egal ob innen oder außen, ist ihr Heizsystem. Manche Fachleute argumentieren sogar, dass Infrarotkabinen und Dampfbäder keine Saunen im eigentlichen Sinne sind.
Traditionelle Saunen werden mit Steinen beheizt, die auf einem Ofen liegen und die Luft im Saunaraum erwärmen. Der Ofen kann mit Gas, Strom oder Holz betrieben werden. Es lohnt sich, einen Blick auf die einzelnen Typen zu werfen.
Dieser Saunatyp wird mit Öfen beheizt, die mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben werden. Gasbeheizte Saunen benötigen in der Regel 30 bis 60 Minuten, um die richtige Temperatur zu erreichen, sind dabei aber energieeffizient und kostengünstig. Für große und häufig genutzte Saunen sind Gasheizungen eine gute Wahl. Man findet sie häufig in Spas und Fitnessstudios. Wenn Sie in einen großen Saunaraum investieren möchten, kann ein Gasofen eine sinnvolle Option sein.
Mit Strom beheizte Saunen sind besonders komfortabel und bringen einige Vorteile mit sich. Sie eignen sich ideal für alle, die die Nutzung so einfach wie möglich halten möchten, denn ein Elektroofen lässt sich per Knopfdruck ein- und ausschalten.
Elektrisch beheizte Saunen haben eine sehr kurze Aufheizzeit und lassen sich problemlos so programmieren, dass sie sich zu festgelegten Zeiten einschalten. In der Regel benötigt ein Elektroofen 20 bis 45 Minuten, um die ideale Temperatur zu erreichen, und die Temperatur lässt sich bequem über ein Thermostat regeln. Manche Thermostate können Sie sogar über Ihr Smartphone steuern und so programmieren, dass die Sauna genau dann die perfekte Temperatur hat, wenn Sie nach Hause kommen.
Holzbeheizte Saunen sind der traditionellste und ursprünglichste Saunatyp und schaffen eine besonders gemütliche Atmosphäre. Wenn Sie das authentische, klassische Erlebnis suchen und etwas mehr Aufwand nicht scheuen, ist ein Holzofen eine hervorragende Wahl. Dieser Typ eignet sich auch ideal für abgelegene Standorte ohne Strom- und Gasanschluss. Eine holzbeheizte Sauna ist in 30 bis 60 Minuten aufgeheizt, die Temperatur lässt sich bei dieser Heizart allerdings etwas schwerer regulieren.
Infrarotsaunen gelten nicht als traditionelle Saunen, sind aber sehr beliebt und gewinnen aufgrund ihrer Vorteile immer mehr Anhänger. Sie werden zwar meist im Innenbereich gebaut, es gibt sie aber auch als Outdoor-Variante.
Anders als eine traditionelle Sauna erwärmt eine Infrarotsauna nicht den Raum, sondern Ihren Körper direkt über Infrarotstrahlung. Eine Infrarotsauna ist bereits nach etwa 10 bis 20 Minuten einsatzbereit. Ein großer Vorteil liegt darin, wie einfach sich die Temperatur regeln und verändern lässt.
Das Dampfbad ist ein weiterer interessanter Typ, der anders funktioniert als eine traditionelle Sauna oder eine Infrarotkabine. Es wird über einen Dampfgenerator beheizt, der Wasser zum Kochen bringt und Dampf freisetzt. Die Luftfeuchtigkeit kann durch die konstante Dampfabgabe bis zu 100 % erreichen, die Temperaturen liegen jedoch niedriger als in traditionellen Saunen. Das macht das Dampfbad angenehmer für alle, die empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren.
Eine Session im Dampfbad kann aufgrund der niedrigeren Temperaturen etwas länger ausfallen als in einer traditionellen Sauna. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und die Toleranz Schritt für Schritt aufzubauen.
Die ideale Temperatur für ein traditionelles Saunaerlebnis ist keine feste Zahl, sondern bewegt sich in einem bestimmten Bereich. Der typische Wohlfühlbereich liegt zwischen 65 und 90 Grad Celsius, je nach Erfahrung und Vorliebe. Das American College of Sports Medicine empfiehlt mit 71 bis 77 Grad einen etwas engeren Bereich.
Es muss beachtet werden, dass Temperaturen über 80 Grad Celsius recht intensiv wirken können. Besonders Einsteiger können die Temperaturen intensiver wahrnehmen. Im Schnitt vertragen Saunagänger eine Session von 10 bis 20 Minuten bei 70 bis 90 Grad. Dampfbäder arbeiten dagegen mit niedrigeren Temperaturen von typischerweise 40 bis 50 Grad, durch die hohe Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Umgebung jedoch deutlich wärmer an.
Bei Infrarotsaunen liegen die idealen Einstellungen mit etwa 38 bis 65 Grad Celsius deutlich niedriger. Das liegt an der besonderen Art, wie eine Infrarotsauna den Körper erwärmt.
Gesundheitsfachleute raten davon ab, in einer einzelnen Session länger als 20 Minuten in der Sauna zu bleiben. Eine zu lange Hitzeeinwirkung kann zu Dehydrierung und weiteren gesundheitlichen Problemen führen. Das American College of Sports Medicine rät sogar dazu, 10 Minuten nicht zu überschreiten.
Erfahrene Saunaliebhaber genießen allerdings durchaus längere Sessions oder höhere Temperaturen. Für Einsteiger gilt: lieber mit niedrigeren Temperaturen und kürzeren Aufenthalten beginnen und die Toleranz mit der Zeit aufbauen.
Auch die Luftfeuchtigkeit spielt eine wichtige Rolle. In einer traditionellen Sauna sollte sie zwischen 10 % und 30 % liegen und steigt kurzzeitig an, wenn Wasser über die heißen Steine gegossen wird. Dieser Vorgang wird auch als Aufguss bezeichnet.
Wenn es um hohe Temperaturen geht, hat jeder Mensch eine andere Schwelle, die von Faktoren wie persönlichen Vorlieben, Erfahrung und Gesundheit abhängt.
Der beste Indikator für die ideale Saunatemperatur ist Ihr eigener Körper. Hören Sie also genau auf ihn, während Sie in der Sauna sind. Nehmen Sie sich einen Moment, um zu spüren, wie Sie sich fühlen, und denken Sie daran, dass eine Sauna entspannend und angenehm sein soll und es sich nicht um Ausdauersport handelt.
Wenn es Ihnen zu heiß wird, überfordern Sie Ihren Körper nicht und passen Sie nach Möglichkeit die Temperatur an. Wie der Körper auf Wärme reagiert, hängt unter anderem von der Außentemperatur, der Ernährung, der körperlichen Verfassung und der Gesundheit ab. Manche Menschen brauchen niedrigere Temperaturen als andere. Kinder sollten keinen extremen Temperaturen ausgesetzt werden.
Beachten Sie außerdem, dass die Temperatur in der Sauna mit der Höhe variiert. Warme Luft steigt nach oben, daher ist es auf den oberen Bänken in der Regel heißer. Ist es Ihnen oben zu warm, setzen Sie sich zunächst auf eine niedrigere Bank, bevor Sie die Sauna verlassen oder die Temperatur ändern. Möchten Sie es wärmer, wechseln Sie auf eine höhere Bank.
Wenn Sie mit mehreren Personen in der Sauna sitzen, die sich bei der hohen Temperatur wohler fühlen als Sie, liegt das meist an deren Erfahrung. Wer die Sauna regelmäßig nutzt, baut nach und nach eine Toleranz auf. Beginnen Sie mit einer niedrigeren Temperatur und steigern Sie sie mit der Zeit, sobald Sie sich wohler fühlen.
Ein Saunabesuch kann viele gesundheitliche Vorteile bringen, solange Sie diese Hinweise beherzigen:
Die ideale Saunatemperatur hängt von vielen Faktoren ab, etwa von der Heizart und den persönlichen Vorlieben. Wenn Sie noch keine Saunaerfahrung haben, beginnen Sie mit niedrigeren Temperaturen und kürzeren Sessions. Sobald sich Ihr Körper an die Bedingungen gewöhnt hat, können Sie Temperatur und Dauer langsam steigern. Ob traditionelle Sauna, Infrarotsauna oder Dampfbad, mit der Zeit werden Sie die positiven Effekte dieser Entspannungs- und Wellnessaktivität spüren.
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Ja, ein täglicher Saunabesuch ist für gesunde Personen in der Regel unbedenklich, sofern Sie vorher und nachher ausreichend trinken. Hören Sie dennoch auf Ihren Körper und überschreiten Sie Ihre persönlichen Grenzen nicht.
Einsteiger beginnen am besten mit 5 bis 10 Minuten pro Session. Mit zunehmender Erfahrung können Sie auf 15 bis 20 Minuten verlängern, sollten aber 20 Minuten am Stück nicht überschreiten, um Dehydrierung und Überhitzung zu vermeiden. Es ist empfohlen, die Dauer stückweise zu verlängern.
Der ideale Temperaturbereich für eine traditionelle Sauna liegt zwischen 70 und 90 Grad Celsius.
Ja, ausreichend zu trinken ist vor und während des Saunierens wichtig. Auch nach der Session sollten Sie trinken, um die über den Schweiß verlorene Flüssigkeit zu ersetzen.
Ja, häufige Hitzeeinwirkung kann die Haare austrocknen. Schützen Sie sie am besten mit einem Handtuch oder einem Saunahut.
Springen Sie nicht unmittelbar nach der Session in kaltes Wasser, wenn Sie Herzprobleme haben oder es nicht gewohnt sind. Verzichten Sie direkt danach außerdem auf Alkohol und große Mahlzeiten.
Ruhen Sie sich mindestens 10 Minuten aus, trinken Sie Wasser oder ein isotonisches Getränk und nehmen Sie eine kühle Dusche, damit sich Ihre Körpertemperatur normalisiert.
Die Grundregeln: ausreichend trinken, auf einem Handtuch sitzen, Schmuck ablegen, die Aufenthaltsdauer begrenzen und sich aus Hygienegründen vor dem Saunagang duschen.
Die 200er-Regel ist eine Faustregel: Die Summe aus Saunatemperatur in Grad Celsius und Sessiondauer in Minuten sollte 200 nicht überschreiten. Beispiel: 80 °C bei 20 Minuten ergibt 100 und liegt damit im sicheren Bereich.
Dieser Ratgeber bietet eine allgemeine Orientierung für ein sicheres und angenehmes Saunaerlebnis und gilt sowohl für Einsteiger als auch für regelmäßige Nutzer. Denken Sie daran, dass die individuelle Toleranz unterschiedlich ist. Bei gesundheitlichen Bedenken halten Sie bitte Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt.