Innovation in vollem Gange: Hansa Gartenhaus stellt auf 88 mm Brettschichtholz um
19.12.2024
Wir von Hansa Gartenhaus arbeiten rund um die Uhr daran, unseren Kunden dank Innovation unvergleichliche Qualität zu bieten. So wirkt sich auch unsere kürzliche Umstellung von 92 mm Brettschichtholz auf 88 mm positiv auf das Ergebnis aus. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, worum es sich bei Brettschichtholz handelt, wie es hergestellt wird und warum wir uns für die Verwendung entscheiden. Entdecken Sie, warum Brettschichtholz die beste Wahl für Sie ist!
Was ist Brettschichtholz?
Brettschichtholz wird auch Leimholz genannt und ist ein Baumaterial aus Holz. Es ist bekannt für seine extreme Festigkeit, sodass es als Alternative zu Beton und Stahl eingesetzt wird. Das Zusammenfügen mehrerer Holzelemente in Kombination mit Leim, Druck und Wärme ermöglicht diese festen und einzigartigen Eigenschaften.
Als Erfinder von Brettschichtholz ist der deutsche Erfinder und Zimmermann Otto Karl Friedrich Hetzer bekannt. Er entwickelte einen geraden Balken, der aus mehreren Schichten Brettschichtholz bestand und mit Leim verbunden war. Der Balken war im Vergleich zu Massivholzbalken viel haltbarer und dichter, weshalb Hetzer seine Arbeit 1901 schließlich patentieren ließ. Dank hervorragender Ergebnisse gewann Brettschichtholz im Laufe der Zeit an Bekanntheit und wurde vor allem während des Zweiten Weltkriegs häufig eingesetzt.

Warum Hansa Gartenhaus von 92 mm Massivholz auf 88 mm Brettschichtholz umgestellt hat
Damit wir von Hansa Gartenhaus unseren Kunden beste Qualität garantieren können, arbeiten wir mit führenden Holzlieferanten der nordischen Länder zusammen. Wir stellen unsere Produkte selbst her, wodurch es uns ermöglicht wird, die Qualität des Holzes, das wir verwenden, sorgfältig zu überwachen. Wir sind bekannt für die konstante Qualität der verwendeten Materialien.
Über die Jahre hinweg wurde es immer schwieriger, hochwertiges 92-mm-Holz zu beschaffen, das alle unsere Qualitätsanforderungen erfüllt. Da wir den Anspruch haben, Holzbauten auf höchstem Niveau anzubieten, schauten wir uns nach einer Alternative um. Die Lösung war schnell gefunden: 88-mm-Brettschichtholz! Dank der vielen bemerkenswerten Eigenschaften von Brettschichtholz kann das Material als hervorragende Alternative zu Massivholz eingesetzt werden.

Vorteile der Verwendung von Brettschichtholz
Brettschichtholz bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Wenn Sie erfahren wollen, warum sich das Material hervorragend für den Bau von Gartenhäusern, Gartenräumen, Blockhütten und anderen Holzkonstruktionen eignet, dann stellen wir Ihnen die verschiedenen Gründe vor, die unsere Entscheidung beeinflusst haben.
Hohe Leistungsfähigkeit und Qualität
Bei der Herstellung von Brettschichtholz werden mehrere Bretter verbunden. Jedes einzelne Brett wird sorgfältig überprüft. Dementsprechend findet im Vergleich zu Massivholz bei der Herstellung mehr Kontrolle statt. Dadurch wird das Risiko, dass minderwertiges Holz bei der Produktion verwendet wird, minimiert.
3-mal so stark wie Stahl
Brettschichtholz gilt als extrem starkes Material. Im Vergleich ist es dreimal stärker als Stahl, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass es als erstklassiges Baumaterial eingesetzt werden kann.
Weniger Risse und Verformungen
Holz ist bekannt dafür, dass es mit der Zeit Risse bekommt und sich verbiegt. Diese natürliche Abnutzung sorgt für den rustikalen Charme, der für Holzgebäude charakteristisch ist und für den viele sich bewusst entscheiden. Jedoch macht es diese Eigenschaft von Holz schwierig, hochwertiges Material mit einer Dicke von 92 mm zu finden, das unsere Qualitätsanforderungen erfüllt. Unter anderem dürfen die Risse bestimmte Abmessungen nicht überschreiten. Bei der Verwendung von Brettschichtholz hingegen, kann man von einem Produkt profitieren, das über eine gleichmäßige Oberfläche ohne Risse verfügt und auch über die Jahre hinweg Bestand hat.
Hochwertiges Ausgangsmaterial
Hansa Gartenhaus setzt auf die Verwendung von nordischem Fichtenholz, das Stabilität und Langlebigkeit gewährleistet und aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Die Qualität des nordischen Fichtenholzes als Ausgangsmaterial macht die Beschaffenheit von Brettschichtholz noch hochwertiger.
Zertifizierte Qualität
Wir garantieren zertifizierte Qualität. Alle Brettschichtholzprodukte aus unserem Sortiment sind nach spezifischen Qualitäts- und Leistungsstandards zertifiziert. Alle Produkte werden von der Materialprüfungsanstalt (MPA) in Stuttgart getestet.
Ästhetisch ansprechende, gleichmäßige Oberfläche

Das Brettschichtholz kann sowohl für traditionelle als auch für moderne architektonische Designs eingesetzt werden, da die sorgfältige Auswahl der Bretter ein harmonisches, gleichmäßiges Aussehen schafft. Die Holzmaserung bildet ein schönes optisches Bild, das die Wärme des Holzes widerspiegelt.
Einfache Isolierung und Installation
Wer mit Brettschichtholz arbeitet, muss nur mit einem minimalen Schwund rechnen. Das liegt daran, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes geringer ist und ungefähr 12-14 % beträgt. Dementsprechend kann man Arbeiten am Haus beginnen und Dämmungen ohne lange Wartezeit anbringen. Im Vergleich dazu, muss man bei Massivholz wegen des hohen Feuchtigkeitsgehalts mit bis zu einem Jahr Wartezeit rechnen, bevor man mit dem Bau beginnen kann.
Bessere Wärmedämmung
Brettschichtholz bietet eine hohe Dichte und bringt dadurch bessere Wärmedämmeigenschaften mit sich. Wer sich also für ein Gartenhaus oder Blockhaus mit Wänden aus Brettschichtholz entscheidet, kann im Sommer ein kühleres Ambiente und im Winter wohlige Wärme genießen, anders als es bei einem Massivholzhaus mit derselben Wandstärke der Fall wäre.
Erhöhte Feuerbeständigkeit
Bei der Herstellung von Brettschichtholz wird Klebstoff verwendet, der eine hohe Schmorbeständigkeit bietet. Dadurch besteht eine erhöhte Feuerbeständigkeit, was für die Sicherheit entscheidend ist.
Brettschichtholz – die umweltfreundlichere Option
Das gesamte Holz, einschließlich Bretter für Brettschichtholz, das wir für die Produktion verwenden, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, sodass wir unseren Teil zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks beitragen. Wälder werden als nachhaltig bewirtschaftet bezeichnet, wenn sie über einen fortlaufenden Wiederbepflanzungsplan verfügen. Das bedeutet, dass neue Bäume für alle gefällten Bäume gepflanzt werden.
Brettschichtholz wird aus Holz hergestellt, das kleiner ist und damit von jüngeren Bäumen stammen kann. Das bedeutet, dass auch der Zweit- und Drittwuchs für Brettschichtholz geeignet ist. Diese Bäume lassen sich leichter ersetzen als es bei großen alten Bäumen der Fall ist. Dementsprechend gilt Brettschichtholz als nachhaltige Option.
Des Weiteren spricht die Effizienz des Prozesses für die Nachhaltigkeit. Bei der Herstellung von Brettschichtholz fällt nur ein minimaler Abfall an, da auch kleine Holzreste verarbeitet werden können. Zudem eignet sich Brettschichtholz als Biobrennstoff, sodass das Material am Ende des Lebenszyklus recycelt werden kann.
Instandhaltung von Gebäuden aus Brettschichtholz
Bei der Wahl der Materialien von Gebäuden, die Witterung ausgesetzt sind, spielt die Instandhaltung eine wichtige Rolle. Brettschichtholz wird aus Bauholz produziert, sodass eine entsprechende Pflege erforderlich ist. Wir empfehlen die Verwendung eines geeigneten Holzschutzmittels, um Ihr Gartenhaus, Blockhaus oder Chalet vor Schädlingen und Feuchtigkeit zu schützen. Streichen Sie das Holz regelmäßig und folgen Sie den Anweisungen des verwendeten Produkts. Wenn Sie eine hochwertige Option zur Pflege suchen, können wir Ihnen das „Protek“-System empfehlen.
Wie wird Brettschichtholz hergestellt?
Wenn Sie sich dafür interessieren, wie die Herstellung von Brettschichtholz vonstattengeht, dann schauen Sie sich diese Übersicht an:
- Holzwahl: Zuerst wird hochwertiges Holz ausgewählt und sorgfältig sortiert. Im Anschluss wird das Holz mit einer Maschine gehobelt, um eine gleichmäßige Dicke und eine eben Oberfläche zu erhalten.
- Trocknung: Das Holz wird getrocknet, um einen optimalen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 12 % zu erhalten, damit Stabilität gewährleistet ist.
- Vorbereitung der Lamellen: Als Lamellen werden 50 mm dicke Schichten bezeichnet, die mit Sorgfalt zugeschnitten werden.
- Verleimung: Die einzelnen Lamellen werden mit einer dünnen Schicht Klebstoff bestrichen und zu langen Bahnen verklebt. Das Produkt wird als Leimbinder bezeichnet.
- Pressen: Anschließend werden die verklebten Lamellen gepresst, damit eine gleichmäßige Verbindung entsteht und der Klebstoff entsprechend aushärten kann.
- Endbearbeitung: Jedes Element wird nun gehobelt und auf die erforderlichen Abmessungen zugeschnitten.
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